Fiktive Republik annektiert Brücke in Florida
Aktualisiert

Fiktive Republik annektiert Brücke in Florida

Posse mit ernstem Hintergrund: Die fiktive Republik Conch hat eine halbverfallene Brücke an der Südspitze Floridas annektiert.

Die selbst erklärten Bürger der Republik postierten am Freitag Flaggen entlang der Seven Mile Bridge.

Mit der Aktion machten sie darauf aufmerksam, dass die Bundesregierung in Washington in der vergangenen Woche 15 kubanische Flüchtlinge, die mit ihrem Boot an der Brücke anlegten, in ihre Heimat zurückschickte. Normalerweise erhalten Kubaner, die es unbehelligt über den Golf von Mexiko auf US-Territorium geschafft haben, ein Bleiberecht.

Da die auf der Brücke gelandeten Flüchtlinge abgewiesen wurden, gelte diese offenbar nicht als Teil der USA, erklärte der Generalsekretär der Republik Conch, Peter Anderson. Dagegen sei sein Land sehr interessiert.

Die US-Regierung hatte die Abschiebung der Kubaner damit begründet, dass die halbverfallene Brücke keine Verbindung mehr zum Festland habe.

(dapd)

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