Aktualisiert 16.03.2017 15:58

Zürich

Filippo Leutenegger will Stadtrat bleiben

Der Zürcher FDP-Stadtrat Filippo Leutenegger tritt bei den Wahlen im März 2018 erneut an. Dies teilte er am Donnerstag per Twitter mit.

von
ced
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Corine Mauch empfiehlt sich erneut fürs Amt der Stadtpräsidentin. Ebenfalls im Stadtrat bleiben wollen die Parteikollegen...

Corine Mauch empfiehlt sich erneut fürs Amt der Stadtpräsidentin. Ebenfalls im Stadtrat bleiben wollen die Parteikollegen...

Keystone/Alexandra wey
...Claudia Nielsen...

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Keystone/Dominic Steinmann
...André Odermatt...

...André Odermatt...

Keystone/Ennio Leanza

Ob er für die Wahlen im März 2018 auch in das Rennen um das Stadtpräsidium steigt, liess Leutenegger noch offen. Eine Aussage sei erst möglich, wenn klar sei, wer mit wem antrete, schreibt der FDP-Stadtrat auf Twitter.

Der Vorsteher des Tiefbau- und Entsorgungsdepartementes war bei den Wahlen 2014 in den Stadtrat gewählt worden, scheiterte hingegen beim Kampf ums Stadtpräsidium. Die FDP holte sich damit den Sitz zurück, den sie 2010 an die Grünen verloren hatten.

Lauber und Türler haben genug

Damit müssen in der Zürcher Stadtregierung definitiv zwei von neun Sitzen neu besetzt werden. Am Mittwoch hatte Schul- und Sportvorsteher Gerold Lauber (CVP) seinen Verzicht auf eine weitere Amtszeit bekannt gegeben. Zwölf Jahre seien genau richtig und genug. Auch der Vorsteher der Industriellen Betriebe, Andres Türler (FDP), will keine weitere Amtszeit anhängen. Er war 2002 in den Stadtrat gewählt worden.

Die sieben anderen Stadträtinnen und Stadträte wollen noch einmal antreten. Im neunköpfigen Zürcher Stadtrat sitzen aktuell vier Mitglieder der SP, zwei der FDP und je ein Mitglied der AL, der Grünen und der CVP.

Kampf um freie Sitze ist lanciert

Bereits am Mittwoch meldeten sich die Grünliberalen, dass sie in den Stadtrat wollen. Die CVP will ihren Sitz unter allen Umständen verteidigen. Die bürgerlichen Parteien FDP, SVP und CVP streben dabei eine Zusammenarbeit an - angedacht ist ein 5er-Päckli.

Die Grünen werden mit grosser Wahrscheinlichkeit neben ihrem bisherigen Stadtrat Daniel Leupi mit einem zweiten Kandidaten oder Kandidatin antreten. Entschieden wird an der Mitgliederversammlung vom 4. Juli. (ced/sda)

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