Aktualisiert

Filmender Bademeister muss vor Gericht

Die Luzerner Behörden haben ihre Untersuchungen gegen einen Krienser Bademeister abgeschlossen, der über Jahre Mädchen und Frauen in den Umkleidekabinen gefilmt haben soll.

Der Mann muss sich vor dem Amtsgericht Luzern-Land verantworten.

Wie die Strafuntersuchungsbehörden am Mittwoch mitteilten, wird dem Bademeister Besitz von verbotenem pornografischem Material sowie die mehrfache Verletzung des Geheim- und Privatbereichs vorgeworfen.

Die Behörden waren im September 2002 auf den Bademeister aufmerksam geworden. Bei einer Hausdurchsuchung wurden, neben wenigem verbotenem pornografischen Material, Videobänder von einer Gesamtlänge von 225 Stunden sichergestellt, auf denen sich umziehende Frauen und Mädchen zu sehen waren.

82 der abgebildete Personen konnten identifiziert werden. Über 100 Betroffene wurden nicht erkannt. 26 Personen reichten Strafanzeige ein, wobei 9 diese wieder zurückzogen. Die Aufnahmen waren im Krienser Hallenbad Krauer gemacht worden. (sda)

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