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«Finanzen würden mich als Ökonomen reizen»

Der CVP-Politiker Hans Hollenstein hat die Wahlen gewonnen. 20 Minuten hat mit dem frischgebackenen Regierungsrat gesprochen.

Herr Hollenstein, wie erklären Sie sich, dass Sie fast doppelt so viele Stimmen wie Bruno Heinzelmann erhalten haben?

Hans Hollenstein: Die Stimmung ist im Moment nicht unbedingt pro SVP. Ich bin ein Mann der politischen Mitte und vertrete ein liberales, offenes Gesinnungsbild. Das haben die Wähler honoriert.

Werden Sie die Finanzdirektion übernehmen?

Hollenstein: Das zeigt sich erst, wenn ich am 23. Mai mein Amt antrete. Natürlich würden mich als Ökonomen die Finanzen reizen. Ich möchte aber keine Präferenz abgeben. Geeignet wäre ich für jede Aufgabe.

Muss der Kanton Zürich mit einer Steuererhöhung rechnen?

Hollenstein: Ich teile die Auffassung des Regierungsrates, dass es ohne eine Steuererhöhung um 5 Prozent nicht geht. Dazu stehe ich auch nach den Wahlen.

Interview: Alexandra Roder

Winterthur: Die Nachfolger lauern

In Winterthur reagierten die Parteien erfreut auf die Wahl ihres Polizeivorstands Hans Hollenstein in den Zürcher Regierungsrat.

Auf den frei werdenden Sitz im Winterthurer Stadtrat lauern nun die Ortsparteien. Neben der CVP, die ihren Sitz verteidigen will, wird die SVP am Dienstagabend über eine mögliche Kandidatur entscheiden.

Die Grünen wollen entweder mit Marlies Bänziger oder Ueli Rüegsegger zur Nachwahl antreten.

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