Skispringen: Finanzierung der Sprungschanzen Kandersteg steht
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SkispringenFinanzierung der Sprungschanzen Kandersteg steht

Der Umbau der Sprungschanzen in Kandersteg rückt näher. Die Finanzierung steht, im Idealfall nimmt der erste Springer 2014 Anlauf.

von
fbu

Der Um- und Ausbau der Sprungschanzenanlage Schwandholz in Kandersteg wird bald in Angriff genommen. Die Spezialisten machen sich nun an die Bauplanung, nachdem das Bundesamt für Sport (BASPO) 2 Millionen Franken sprach. Bereits früher erfolgt waren die Zusagen der Gemeinde Kandersteg (1,2 Millionen), des Kantons Bern (1 Million), von anonymen Gönnern (2,7 Millionen) und von Swiss-Ski (200'000 Franken). Somit stehen zur Sanierung des veralteten Nationalen Nordischen Skizentrums Kandersteg (NNSK) 7,1 Millionen zur Verfügung. In der Projekteingabe wurden 5,6 Millionen budgetiert.

Eine der treibenden Kräfte beim Schanzenprojekt ist alt Bundesrat Adolf Ogi. Er hatte im November 2011 im Sportparlament eine Niederlage erlitten. Die Verbände verweigerten damals mit 172:193 Stimmen die zwei Millionen mit der Begründung, Swiss Olympic sei nicht für den Bau von Sportstätten zuständig. Die nun gesprochenen zwei Millionen vom BASPO stammen aus dem Fond des Nationalen Sportanlagenkonzepts (NASAK) des Bundes.

Die FIS hatte Ende 2007 der Schanzenanlage im Berner Oberland aus Sicherheitsgründen die Lizenz entzogen und somit das zwischenzeitliche Ende einer der wichtigsten Schweizer Trainingsstätten für Skispringer und Kombinierer eingeläutet. 2010 ging letztmals ein Springer über den maroden Bakken. Nun entstehen drei Schanzen mit einer Hillsize von 34, 65 und 106 m. Geplant ist ein Sommer- und Winterbetrieb. (fbu/si)

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