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Fingerkuppe in Suppe: Es war alles getürkt

Weil sie eine Fingerkuppe in ihrer Suppe fand, forderte Anna Ayala einen grossen Schadenersatz. Jetzt wurde sie als Betrügerin entlarvt.

Die Story sorgte vor sechs Monaten

rund um die Welt für Ekel: Beim Essen

ihrer Chili-Suppe hat die Kalifornierin Anna Ayala (39) plötzlich auf etwas Hartes gebissen – auf eine Fingerkuppe.

Sofort reichte sie gegen die Restaurantkette Wendy's eine happige Schadenersatzklage ein.

Die Staatsanwaltschaft von San Jose fand jetzt aber heraus, dass Ayala und ihr Ehemann den Vorfall inszeniert hatten: Ein mit dem Paar befreundeter Mann hatte die Fingerkuppe während eines Unfalls verloren. Ayala hatte sich verdächtig gemacht, weil sie in den vergangenen Jahren in mehreren US-Staaten Schadenersatzklagen gegen grössere Unternehmen angestrengt hatte, darunter schon einmal gegen eine Restaurantkette.

Dem Ehepaar, das geständig ist, drohen wegen versuchten Betrugs bis zu zehn Jahre Zuchthaus. Zudem klagt jetzt Wendy's auf Schadenersatz: Der Umsatz ging nach der Ekelstory um rund 2,5 Millionen Dollar zurück.

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