1:0 gegen Cluj: Fink: «Endlich wieder mal zu Null gespielt»
Aktualisiert

1:0 gegen ClujFink: «Endlich wieder mal zu Null gespielt»

Nach dem 1:0-Sieg gegen Cluj hat der FCB das Hauptziel des Abends erreicht - das Überwintern auf europäischer Bühne. Dementsprechend zufrieden zeigte sich Chefcoach Thorsten Fink.

Da die Bayern im Parallelspiel in Rom nicht genügend Stehvermögen gezeigt haben und letztendlich noch mit 3:2 verloren, sind die Champions League Träume für die Basler nur noch von theoretischer Natur, das weiss auch Thorsten Fink. Trotzdem liess sich der Coach die Laune an diesem kalten Abend nicht vermiesen.

«Endlich wieder mal zu Null gespielt», so das Fazit des FCB-Trainers kurz nach Spielschluss. Das Fehlen von Stammkräften wie Stocker, Streller oder Huggel hat der Rest des Kaders gut aufgefangen. Aber ans Aufgeben denkt der Deutsche nicht: «Mit dem Verbleib in der Europa League haben wir mehr erreicht als letztes Jahr, denn damals waren wir vor der Winterpause ausgeschieden. Wir wollten unbedingt gewinnen und weiterkommen. Es ist natürlich schon schade, dass Bayern München in Rom noch verloren hat. Wir wollen aber trotzdem versuchen, im letzten Spiel in München zu gewinnen und gleichzeitig schauen, was Cluj gegen Roma macht.»

«Mit der Teamleistung war ich sehr zufrieden, wir agierten defensiv sehr konzentriert. Ein Trainer freut sich immer, wenn seine Mannschaft zu Null spielt. Ich habe in diesem Spiel nie befürchtet, dass der Gegner ein Tor schiessen könnte, deshalb bin ich sehr zufrieden. Wir werden uns jetzt wieder auf die Meisterschaft konzentrieren und haben genügend Zeit, die Batterien bis am Wochenende wieder aufzufüllen.»

«Die Freude über das Weiterkommen ist klar grösser als der Ärger über die Bayern-Niederlage. Ich bin total zufrieden, wir überwintern im Cup, sind in der Meisterschaft auf Platz 2 und in der Europa League weiter dabei.»

Verteidiger Beg Ferati war die Erleichterung nach den Sieg ebenfalls anzusehen: «Es war eine sehr gute Leistung von uns. Wir haben wenig Chancen zugelassen. Der Sieg ist hoch verdient.»

Und Torschütze Almerares, was meinte der Matchwinner nach Abpfiff? «Ich bin sehr froh», und wollte sich nicht selbst in den Vordergrund stellen.

(res/SI)

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