Nach dem 2:3: Fink: «Wir haben uns gut verkauft»
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Nach dem 2:3Fink: «Wir haben uns gut verkauft»

Der FC Basel gab seine gute Ausgangslage in der Gruppe E der Champions League preis. Er unterlag vor eigenem Anhang der AS Roma 2:3. Trotzdem war Coach Thorsten Fink mit seiner Mannschaft zufrieden.

von
res

Kurz nach Spielschluss stand FCB-Coach Thorsten Fink den Mikrophonen und Kameras von SF2 Rede und Antwort: «Wir kamen gut ins Spiel, liessen den Ball gut laufen, haben aber die Konter nicht unterbinden können. Jeder Fehler wird bestraft - es ist deprimierend, aber es geht weiter und wir müssen die Lehren aus diesem Spiel ziehen.»

Valentin Stocker, der kurz vor Schluss noch des Feldes verwiesen wurde, blies ins gleiche Horn wie sein Trainer: «Dies ist eine sehr bittere Niederlage. Wir wurden für unsere Leistung schlecht bezahlt. Wir sind ausgekontert worden. Roma hat eine sehr gute Mannschaft mit Weltklasse-Spielern, die solche Chancen ausnützen. Die Gelb-Rote Karte war nicht gerechtfertigt.»

Streller unzufrieden

«Ich dachte, wir hätten die Lehren aus dem Spiel gegen Bayern München gezogen», sagte Marco Streller. Ende September hatten die Basler den deutschen Rekordmeister an den Rand einer Niederlage gedrängt, standen am Schluss aber mit einem 1:2 und leeren Händen da. Gestern lief es beim 2:3 gegen die AS Roma ganz ähnlich.

Ein Feuerwerk hätten sie abgebrannt in der ersten Viertelstunde, fand der lange Stürmer, um selbstkritisch anzufügen: «Vielleicht waren wir zu euphorisch. Wir sind in Konter gelaufen und das wird auf diesem Niveau bestraft.» Der FCB bezahlte seine wenigen Fehler teuer. (res/20 Minuten)

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