Pony nach Hundeangriff schwer verletzt: «Fiona blutete stark und zitterte am ganzen Körper»
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Pony nach Hundeangriff schwer verletzt«Fiona blutete stark und zitterte am ganzen Körper»

Das Pony der Familie W. aus Wülflingen wurde am Dienstag von einem Hund attackiert. Das Tier erlitt schwere Beinverletzungen.

von
Lynn Sachs
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Dabei wurde die 22-jährige Fiona mehrfach ins Bein gebissen.

Dabei wurde die 22-jährige Fiona mehrfach ins Bein gebissen.

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Neben Fiona besitzt die Familie W.* noch ein weiteres Pony: Flavio. 

Neben Fiona besitzt die Familie W.* noch ein weiteres Pony: Flavio.

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Darum gehts

  • Pony Fiona hat am Dienstag schwere Beinverletzungen erlitten.

  • Wie die Besitzerin des Ponys sagt, wurde das Tier von einem Hund gebissen.

  • Laut der Polizei wurde zum Tatzeitpunkt in der näheren Umgebung eine Frau gesichtet, welche nach ihrem Hund gesucht hatte.

Pony Fiona wurde am Dienstag in Wülflingen von einem Hund gebissen und schwer verletzt. Seit dem Vorfall steht die 22-jährige Stute alleine in der Box. Neben Fiona besitzt die Familie W.* noch ein weiteres Pony: Flavio. Seit der Attacke wirke auch das 25-jährige Pony angeschlagen, sagt Besitzerin E. W.* «Er hat zwar keine Wunde, hinkt aber.»

W. wurde auf die Tiere aufmerksam, als diese aufgescheucht in Richtung Haus rannten. Vor den Stallungen entdeckte sie dann das verletzte Pony: «Fiona blutete am linken Vorderbein stark und zitterte am ganzen Körper. Es sah wirklich sehr schlimm aus.» Sofort habe sie den Tierarzt angerufen. «Nachdem er sich Fionas Verletzungen angeschaut hatte, sagte er uns, dass diese von einem Hund stammen müssen.» Das Bein des Ponys habe von oben bis unten mehrere Bisswunden gehabt, so W.

Zwar gehe es Fiona den Umständen entsprechend gut, trotzdem muss die Familie weiterhin bangen. Der Grund: «Am Donnerstag wird uns der Tierarzt mitteilen, ob die Gelenkkapsel am Knie beschädigt wurde.» Sollte dies der Fall sein, muss Fiona eingeschläfert werden, sagt W. «Wir hoffen nun, dass doch noch alles gut kommt und unsere Fiona wieder ganz gesund wird.»

Die Familie hat den Vorfall der Polizei gemeldet. Wie die Stadtpolizei Winterthur in einer Mitteilung schreibt, wurde zum Tatzeitpunkt in der näheren Umgebung eine Frau gesichtet, welche nach ihrem Hund gesucht hatte und dabei auch die dortigen Bahngeleise überquerte. Die Frau wird gebeten, sich umgehend bei der Stadtpolizei Winterthur zu melden. Personen, die weitere Angaben zum Vorfall machen können, werden ebenfalls gebeten, sich bei der Stadtpolizei, Tel. 052 267 51 52, zu melden.

Update vom 23. Februar 2021: Eine Woche nach dem Vorfall geht es Fiona aber schon besser. Sie muss zwar weiterhin in der eigenen Box bleiben, darf sich aber schon etwas mehr bewegen. Nun hofft die Besitzerin, dass Fiona schon bald wieder auf der Wiese weiden kann.

*Name der Redaktion bekannt

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Hier findest du Hilfe:

Feuerwehr, Tel. 118 (Tierrettung)

Polizei, Tel. 117 (bei Wildtieren)

Tierrettungsdienst, Tel. 044 211 22 22

Schweizerische Tiermeldezentrale, wenn ein Tier entlaufen/zugelaufen ist

Stiftung für das Tier im Recht, für rechtliche Fragen

GTRD, Grosstier-Rettungsdienst, Tel. 079 700 70 70 (Notruf)

Schweizerische Vogelwarte Sempach, für Fragen zu Wildvögeln, Tel. 041 462 97 00

Tierquälerei:

Meldung beim kantonalen Veterinäramt oder beim Tierschutz Schweiz (anonym möglich)

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