MOZILLA: «Firefox» auf Weltrekordkurs
Aktualisiert

MOZILLA«Firefox» auf Weltrekordkurs

Seit vorgestern Abend steht weltweit die neueste Version des Firefox-Browsers im Web zum Download zur Verfügung - und der «Feuerfuchs» schlägt ein wie eine Bombe. Dem angestrebten Weltrekordversuch steht nichts im Wege.

Die Programmierer der Softwareschmiede Mozilla dürfen die Korken knallen lassen, ihr neuer Browser verbreitet sich schneller als jede Epidemie. Das angestrebte Ziel von fünf Millionen Downloads innerhalb der ersten 24 Stunden wurde innert kürzester Zeit erreicht. Zeitweise verzeichneten die Mozilla-Server über 6500 Downloads pro Sekunde. Der enorme Ansturm führte kurzeitig zu Verzögerungen. Mit über drei Millionen Downloads sitzt in den USA dir grösste Gemeinschaft der Firefox-Jünger. In der Schweiz haben über 60 000 Personen den neuen Browser bezogen.

Auf spreadfirefox.com kann die aktuelle Lage live überwacht werden. Um 07.30 Uhr zählte der Ticker über zehn Millionen Downloads. Damit dürfte Firefox der Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorder als die am meisten runtergeladene Software innerhalb von 24 Stunden sicher sein.

Zahlreiche Neuerungen

Sofort sichtbar ist neben dem neuen Outfit die intelligente Adressleiste. Sie schlägt einem nach dem Tippen weniger Buchstaben eine zuvor besuchte Website vor - zeitsparend. Auch die praktische Zoom-Funktion mag man nach kurzem nicht mehr missen. Mit der gelungenen neuen Archiv-Funktion lässt sich die behäbige Bookmark-Liste nun eleganter handhaben.

In Sachen Sicherheit punktet Firefox 3.0 mit verbessertem Schutz vor Malware. So zeigt eine WebsiteID um dem Phishing vorzubeugen an, ob eine Internetseite auch das ist, was sie vorgibt zu sein. Auch für die Nutzung von datenintensiven Anwendungen wie Google Earth oder Online-Büro-Software wurde der Browser optimiert.

Jeder Fünfte mit Firefox unterwegs

Nach Angaben von Net Application Statistics hat Firefox derzeit einen Marktanteil von 18 Prozent gegenüber den 74 Prozent, die Microsofts Internet Explorer hält. Bei diesem Marktanteil gehe man davon aus, dass die meisten Websites die Technologie von Firefox unterstützen werden.

(mbu)

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