Weniger Stress, mehr Leistung: Firma führt 4-Tage-Woche ein, zahlt aber vollen Lohn
Aktualisiert

Weniger Stress, mehr LeistungFirma führt 4-Tage-Woche ein, zahlt aber vollen Lohn

Ein neuseeländisches Unternehmen ändert nach einem Test sein Arbeitsmodell. Die 4-Tage-Woche habe zu mehr Zufriedenheit bei den Mitarbeitern gesorgt.

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In Neuseeland stellt ein Unternehmen von der 5- auf die 4-Tage-Woche um. Das Resultat: kein Rückgang bei der Produktivität, aber mehr Zufriedenheit bei den Mitarbeitern.

In Neuseeland stellt ein Unternehmen von der 5- auf die 4-Tage-Woche um. Das Resultat: kein Rückgang bei der Produktivität, aber mehr Zufriedenheit bei den Mitarbeitern.

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In den letzten fünf Jahren ging in der Schweiz die tatsächliche wöchentliche Arbeitszeit bei Arbeitnehmern mit Vollzeitstelle durchschnittlich um 15 Minuten auf 41 Stunden und 7 Minuten zurück.

In den letzten fünf Jahren ging in der Schweiz die tatsächliche wöchentliche Arbeitszeit bei Arbeitnehmern mit Vollzeitstelle durchschnittlich um 15 Minuten auf 41 Stunden und 7 Minuten zurück.

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Die Resultate der Studie beruhen auf einer repräsentativen Stichprobenerhebung von rund 120'000 Personen pro Jahr, die über einen Zeitraum von 18 Monaten befragt wurden.

Die Resultate der Studie beruhen auf einer repräsentativen Stichprobenerhebung von rund 120'000 Personen pro Jahr, die über einen Zeitraum von 18 Monaten befragt wurden.

Keystone/Christian Beutler

Ein Unternehmen in Neuseeland will nach einem erfolgreichen achtwöchigen Test die 4-Tage-Woche für seine Mitarbeiter dauerhaft einführen. «Die Produktivität stieg geringfügig an, der Stresslevel sank», sagte der Geschäftsführer der Fondsgesellschaft Perpetual Guardian, Andrew Barnes, am Mittwoch einem Radiosender.

Im März hatte das Unternehmen das Experiment für alle 240 Mitarbeiter gestartet – bei vollem Lohnausgleich. Ein Forscherteam der Universität Auckland begleitete den Test, um den Einfluss auf die Belegschaft zu überwachen.

Kein Rückgang der Produktivität

Barnes sagte der Zeitung «New Zealand Herald», man habe einen massiven Anstieg beim Engagement und der Zufriedenheit der Belegschaft über die Arbeit gesehen. Bei der Produktivität habe es keinen Rückgang gegeben.

Während vor dem Test 54 Prozent der Angestellten mit dem Verhältnis zwischen Berufs- und Privatleben zufrieden gewesen seien, sei diese Zahl während des Tests auf 78 Prozent gestiegen. Es habe sich gezeigt, dass die reduzierte Stundenanzahl keinen Einfluss auf die wöchentliche Produktivität gehabt habe. Er würde jedem Unternehmen in Neuseeland empfehlen, die 4-Tage-Woche zu erproben. (sda)

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