Aktualisiert 11.11.2004 23:12

Firth: «Hugh Grant ist wie die Typen, die er spielt»

Grosses Staraufgebot gestern im Hotel Baur au Lac. Die Hauptdarsteller des neuen «Bridget Jones»-Films hielten Hof. Alle – bis auf Hugh Grant.

«Ich bin sehr stolz, dass die Schweizer mich als Schweizerin in Hollywood betrachten», lächelte eine spindeldürre Renée Zellweger (35) gestern an der Pressekonferenz in Zürich. «Ich liebe dieses Land, in dem immer noch ein Teil meiner Familie lebt.» Ein Zweitwohnsitz in der Heimat ihres Vaters steht für die Amerikanerin aber momentan nicht zur Debatte: «Die Frage ist nicht, ob ich ein Haus in der Schweiz will. Die Frage ist: Werde ich je Zeit haben, es zu betreten?», scherzt sie in ihrer charmanten, humorvollen Art.

Mit Zellweger vor den Medien sass ihre Filmliebe Mark Darcy alias Colin Firth (44). Dessen Gegenspieler auf der Leinwand, Hugh Grant (44), glänzte durch Abwesenheit. Der Brite hatte vorgestern an der Londoner Premiere von «Bridget Jones: The Edge of Reason» ein Handgemenge mit einem Fotografen. Grant hatte wohl erst mal genug von Journalisten nach dieser Episode – und wollte keine Fragen dazu beantworten. Gerade seine Abwesenheit förderte aber Interessantes über den Womanizer zu Tage. Firth meinte auf die Frage, wie viel von seinem Film-Charakter in ihm stecke: «Kein Schauspieler ist so wie seine Rolle. Ausser Hugh Grant, der ist genau so, wie die Typen, die er immer spielt.»

Simone Matthieu

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