Kinostarts Mai 2022: Firth und Macfadyen als Geheimdienst-Duo mit einer schrägen Idee
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Kinostarts Mai 2022Firth und Macfadyen als Geheimdienst-Duo mit einer schrägen Idee

Die «Operation Mincemeat» bewirkte im Zweiten Weltkrieg einen Wendepunkt, die Fortsetzung von «Top Gun» mit Tom Cruise – das und mehr kommt diese Woche ins Kino.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «Operation Mincemeat».

Ascot Elite

Darum gehts

«Operation Mincemeat»

Im Jahr 1943 planen die Alliierten einen Angriff auf Sizilien, um Hitlers Macht in Europa zu brechen. Damit das klappen kann, soll er reingelegt werden.

Die beiden britischen Geheimdienstler Ewen Montagu (Colin Firth) und Charles Cholmondeley (Matthew Macfadyen) spannen zusammen und lassen sich ein besonderes Täuschungsmanöver einfallen. 

Die Täuschung

Im Mittelpunkt des Plans steht ein toter Mann: Er wird als Bote inszeniert, mit Papieren ausgestattet, die den Fake-Griechenland-Plan schildern, und strandet an der Küste in Spanien – durch diese Finte sollen die Nazis denken, dass die Briten eine Invasion in Griechenland statt Sizilien planen. 

Firth und Macfadyen haben sich beim Dreh kennen gelernt und es hat sich eine Freundschaft entwickelt: «Wir haben uns auf eine Bromance-Art verliebt», so Firth bei «On Demand Entertainment». 

Die wahre Vorlage

Der Film von Regisseur John Madden stützt sich auf Ben Macintyres Buch «Operation Mincemeat: The True Spy Story That Changed the Course of World War II» von 2010.

Die Geschichte ist grösstenteils wahr: «Spionage macht nur selten einen grossen Unterschied, aber Operation Mincemeat hat einen enormen Unterschied gemacht», erzählt Macintyre bei der «Los Angeles Times». «Ohne sie – man kann es nicht berechnen – wären an den Stränden Siziliens viel, viel mehr Menschenleben verloren gegangen, auch viele amerikanische.»

«Top Gun: Maverick»

Die Fortsetzung von «Top Gun» ist da – wenn du dich jetzt wunderst, dass du den ersten Teil in den letzten Jahren gar nicht auf dem Schirm hattest – es ist auch etwas länger her, er erschien 1986.

Nach 36 Jahren schlüpft Tom Cruise in «Top Gun: Maverick» nun zum zweiten Mal in die Rolle des Kampfpiloten Pete Mitchell, genannt Maverick. Die Story folgt den gewohnten Bahnen aus dem Original – es geht um US-Kampfpiloten, die furchtlos sind und sich für die Mission komplett aufopfern.

Maverick als Flugtrainer

Mittlerweile ist Maverick allerdings Fluglehrer und soll Auszubildende für eine Sondermission fit machen. Parallel dazu muss er damit klarkommen, dass die Zeiten sich geändert haben: Durch Drohnen können auch unbemannte Maschinen durch die Lüfte wirbeln und Piloten verlieren damit an Bedeutung.

Der Film war für Cruise eine Herausforderung: «Die Fortsetzung von Top Gun in Angriff zu nehmen, war eine gewaltige Aufgabe», sagt er zu «Sky News».

Der Trailer zu «Top Gun: Maverick».

Warner Bros.

«Nobody Has to Know»

Der Belgier Phil (Bouli Lanners) ist gerade frisch auf die schottische Insel Lewis gezogen, als er einen Schlaganfall erleidet. Nach seinem Gedächtnisverlust kümmert sich die Inselbewohnerin Millie (Michelle Fairley) um ihn.

Sie verwickelt Phil aber auch in eine Lügengeschichte: Millie behauptet, dass die beiden ein Liebespaar waren und als sie sich tatsächlich nahe kommen, soll niemand davon erfahren.

Der Trailer zu «Nobody Has to Know».

Frenetic

«Gegenwind»

«Nur weil andere sich das nicht vorstellen können, heisst es nicht, dass es nicht möglich ist», sagt Rüdi. Gemeinsam mit seinem Kollegen Lars hat er drei Jahre lang ein Abenteuer geplant.

Die beiden wollen in dreissig Tagen fast 4000 Kilometer mit dem Sport-Catamaran zurücklegen, von Gibraltar nach Palermo. Was an sich schon eine Challenge ist, wird für Rüdi nochmals intensiver: Er hat amputierte Beine.

Der Trailer zu «Gegenwind». 

MovieBiz

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