FIS-Renndirektor Hujara nach Überfall verletzt
Aktualisiert

FIS-Renndirektor Hujara nach Überfall verletzt

Am hellichten Tag ist Renndirektor Günter Hujara am Kongress des Internationalen Skiverbandes (FIS) in Vilamoura an der Algarve (Por) überfallen worden. Der 54-jährige Deutsche erlitt dabei Verletzungen am Hals und am Nacken.

Der Überfall ereignete sich morgens um 09.00 Uhr, als Hujara vom Joggen zurückkehrte. Nur wenige Meter vom Hotel-Eingang entfernt wurde er niedergeschlagen und beraubt. Der Dieb versetzte ihm einen Schlag in den Nacken und entriss ihm ein Goldkettchen. Dabei erlitt Hujara eine 20 Zentimeter lange Schnittwunde am Hals sowie schmerzhafte Prellungen, die bis in den Arm ausstrahlen.

«Ich sah nur noch schwarz», schilderte der langjährige Chef- Renndirektor der Männer, der über eine athletische Statur verfügt, «als ich wieder zur mir kam, sah ich nur noch den Dieb mit dem Fahrrad flüchten.» Die 950 FIS-Delegierten sind angewiesen worden, Vorsicht walten zu lassen.

Der FIS-Kongress dauert bis Samstag. Im Zentrum stehen verschiedene geplante Änderungen im alpinen Bereich (u.a. neue Startreihenfolge in den Speed-Bewerben) sowie die Wahl der WM-Orte 2011 mit Schladming/Ö und Garmisch-Partenkirchen/De als alpinen Kandidaten sowie Oslo, Val di Fiemme/It und Zakopane/Pol als nordischen.

(si)

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