Fisch am Freitag
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Fisch am Freitag

Ich bin ein neugieriger Mensch.

Und so kam ich nach dem vergangenen Oster-Wochenende nicht umhin, mich etwas schlau zu machen was es mit Fisch und Freitag denn so auf sich hat.

Der Karfreitag (vom altdeutschen kara: „Klage", „Kummer" oder „Trauer") ist in der römisch-katholischen Kirche ein strenger Fast- und Abstinenztag.

Christen essen am Karfreitag Fisch; ist dieser doch eines der ältesten Symbole der Christen. Das Wort "Fisch" bedeutet auf Griechisch "Ichthys", welches die Anfangsbuchstaben von "Iesos Christos Theou Yios Soter" sind. Zu Deutsch: "Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter".

Vor langer, langer Zeit war es der Menschheit noch nicht bekannt, wie sich die Tiere im Wasser vermehren. Es wurde ganz einfach angenommen, dass das Wasser diese „hervorbringe". Womit man davon ausging, dass Fische nicht aus geschlechtlicher, fleischlicher Vermehrung entstünden.

Da der Karfreitag ein ganz besonderer Tag der Einkehr und leibliche Lust zu vermeiden ist, wurde zur Speise nur das gestattet was nicht einmal bei seiner Entstehung mit fleischlichen Vergnügungen zu tun hat. Eben Fisch.

Okay...

Hier einige himmlische Leckerschlucke, welche ganz vorzüglich zu Fisch passen.

Ich empfehle, dazu eine der Passionen von Bach (am Karfreitag 1724 uraufgeführt) zu hören. Diese Musik dreht man bei Bedarf lauter, wenn die Gespräche am Tisch sich vom Philosophischen ins Anekdotische, weiter ins Idiotische und wieder zurück wenden.

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