Fischbestand in der Töss ist akut bedroht
Aktualisiert

Fischbestand in der Töss ist akut bedroht

Vom sprudelnden Wasser, das üblicherweise durch das Tal fliesst, ist nichts mehr zu sehen: Zwischen Turbenthal und Bauma führt die Töss nur noch wenig Wasser.

Das bedroht den Fischbestand massiv: «In den letzten zwei Wochen mussten wir mehrere Notabfischungen durchführen», sagt Andreas Hertig, Fischereiadjunkt des Kantons Zürich.

Mehrere Fischereiaufseher standen mit Elektro-Fanggeräten im Einsatz: «Die Fische werden betäubt und dann in einen anderen Gewässerabschnitt versetzt», erklärt Hertig. Betroffen sind hauptsächlich die Bachforellen. Aber auch Groppen, Schmerlen und Elritzen werden abgefischt.

Für eine markante Verbesserung der Lebensbedingungen für Fische müssten ausgiebige Regenmengen fallen. Hertig: «Ein kurzes Gewitter wäre nur ein Tropfen auf den heissen Stein.»

(rom)

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