Aktualisiert 04.08.2004 23:58

20 Minuten stellt die kommenden Kino-Highlights vorFische, Freaks – und Forster

Kein «Potter», kein «LOTR», kein «Bond»: Der Schweizer Film-Herbst und -Winter 2004 hat auch ohne diese grossen Fortsetzungskisten einiges auf Lager.

So zum Beispiel am 2. September*: «The Village» heisst der neue Mystery-Thriller von M. Night Shyamalan («The Sixth Sense»). Auch «Collateral» mit Tom Cruise von «Heat»-Regisseur Michael Mann verspricht ab 23. September Hochspannung. Steven Spielberg kann am 7. Oktober mit Tom Hanks im Flughafen-Immigrationsdrama «The Terminal» ebenfalls auf einen Superstar zählen.

Je kürzer die Tage, desto gruseliger die Filme: Mit «Exorcist: The Beginning» kommt der vierte Teil der kultigen Horror-Reihe am 21. Oktober ins Kino. «Alien Vs. Predator» setzt einen Trend fort, der Ende letzten Jahres mit «Freddy vs. Jason» begonnen und uns Filme wie «Underworld» oder «Van Helsing» beschert hat: Legendäre Filmmonster, die gegeneinander antreten – ab 4. November im Kino.

Natürlich kommen auch sanftere Gemüter auf ihre Rechnung. «Shark Tale» (ab 14. Oktober) ist sozusagen die Dreamworks-Variante des Disney-Pixar-Erfolgs «Finding Nemo»: Wieder spielen animierte Fische die Hauptrolle. Im November schlägt der Schweizer Hollywood-Regisseur Marc Forster («Monster’s Ball») erneut zu: In «Finding Neverland» (ab 4. November) – der Geschichte um «Peter Pan»-Erfinder J.M. Barrie – spielen Johnny Depp und Kate Winslet mit.

Und Bridget Jones kann es vor Weihnachten auch nicht lassen: «The Edge of Reason» (ab 2.12.) ist die Fortsetzung von «Bridget Jones’s Diary» – wieder mit Hugh Grant und Renée Zellweger, die zu diesem Anlass sogar in der Schweiz erwartet werden.

Bei den nichtamerikanischen Filmen sind folgende Perlen auszumachen: Am 7. Oktober kommt Walter Salles’ Film «The Motorcycle Diaries» über die vorrevoluzionären Jahre von Che Guevara mit Latin-Star Gael García Bernal auf die Leinwand, der Ex-Jugoslawe Emir Kusturica («Chat noir, chat blanc») drehte «Life Is a Miracle» und der französische Regisseur François Ozon («Swimming Pool») wartet mit «Cinque fois deux» (beide 11. November) auf.

* Starttermin-Änderungen vorbehalten.

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