Vertrag verlängert: Fischer bleibt Schweizer Nationaltrainer
Aktualisiert

Vertrag verlängertFischer bleibt Schweizer Nationaltrainer

Die Schweizer A-Nationalmannschaft wird weiterhin von Patrick Fischer gecoacht. Der 41-Jährige unterschrieb einen Zweijahresvertrag.

1 / 8
Freitag, 10. Juni 2016Swiss Ice Hockey gibt bekannt, dass der Vertrag mit Nati-Coach Patrick Fischer verlängert wird. Der 41-Jährige unterschreibt für zwei weitere Jahre.

Freitag, 10. Juni 2016Swiss Ice Hockey gibt bekannt, dass der Vertrag mit Nati-Coach Patrick Fischer verlängert wird. Der 41-Jährige unterschreibt für zwei weitere Jahre.

Keystone/Salvatore di Nolfi
Donnerstag, 3. Dezember 2015Hier kommen Sie: Headcoach Patrick Fischer, Felix Hollenstein und Reto von Arx am Morgen nach der Bekanntgabe auf dem Weg an die Pressekonferenz.

Donnerstag, 3. Dezember 2015Hier kommen Sie: Headcoach Patrick Fischer, Felix Hollenstein und Reto von Arx am Morgen nach der Bekanntgabe auf dem Weg an die Pressekonferenz.

FreshFocus/Claudia Minder
Die drei Schweizer Hockey-Legenden übernehmen die Schweizer Nationalmannschaft - vorerst bis im Mai 2016.

Die drei Schweizer Hockey-Legenden übernehmen die Schweizer Nationalmannschaft - vorerst bis im Mai 2016.

FreshFocus/Andy Mueller

Dass Patrick Fischer bleiben darf, stellt trotz des Scheiterns an der WM in Moskau keine Überraschung mehr dar. Die Schweizer verpassten zwar im Mai in Russland die Viertelfinals und gewannen bloss eines von sieben WM-Spielen in der regulären Spielzeit, es wäre aber dumm gewesen, das Experiment mit Schweizer Coaches nach bloss einer halben Saison wieder abzublasen.

Patrick Fischer konnte an der Analyse-Sitzung vom letzten Dienstag in Glattbrugg der Nationalmannschafts-Kommission erklären, warum die Ergebnisse in Moskau unter den Erwartungen geblieben sind. Fischer kündigte auch Retouchen an seinem Programm an.

«Vor dem eigenen Tor einfacher spielen»

So will Fischer an der nächsten Weltmeisterschaft in der Defensive das Spielsystem vereinfachen. Fischer: «Wir versuchten in Russland, dem Gegner mit einem Pressing in unserer Zone den Puck abzujagen. Allerdings gelang es uns in der kurzen WM-Vorbereitung nicht, dieses anspruchsvolle System richtig einzustudieren. Wir werden künftig vor dem eigenen Tor einfacher spielen.»

Im Moskau scheiterte die Schweiz aber nicht primär am Spielsystem, sondern an ungenügenden Goalie-Leistungen (Fangquote deutlich unter 90 Prozent), miserablem Unterzahlspiel zu Beginn des Turniers und auch an fehlendem Glück. (sda)

Deine Meinung