Aktualisiert 16.08.2019 13:54

BundesligaFischers Premiere mit dem Kultverein

Am Sonntag startet Urs Fischer mit Union Berlin in das Bundesliga-Abenteuer. Für andere Schweizer geht es schon vorher los.

von
Moritz Marthaler
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Manuel Akanji (Dortmund): Eine fixe Grösse in der Innenverteidigung, wenn auch etwas verletzungsanfällig. Seit Februar 2018 in der Bundesliga.

Manuel Akanji (Dortmund): Eine fixe Grösse in der Innenverteidigung, wenn auch etwas verletzungsanfällig. Seit Februar 2018 in der Bundesliga.

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Roman Bürki (Dortmund): Unbestrittene Nummer 1 im Tor. Nach Verletzung rechtzeitig zum Start wieder zurück. Seit August 2014 in der Bundesliga.

Roman Bürki (Dortmund): Unbestrittene Nummer 1 im Tor. Nach Verletzung rechtzeitig zum Start wieder zurück. Seit August 2014 in der Bundesliga.

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Nico Elvedi (Gladbach): Ist zum Schlüsselspieler gereift. Seit November 2015 in der Bundesliga.

Nico Elvedi (Gladbach): Ist zum Schlüsselspieler gereift. Seit November 2015 in der Bundesliga.

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Im Osten scheint seit Wochen die Sonne. Union Berlin, der überraschende Bundesliga-Aufsteiger aus dem östlichsten Zipfel der deutschen Hauptstadt, ist regelrecht durch den Sommer geschwebt. Erst der märchenhafte Aufstieg in der Barrage gegen Stuttgart, ein rauschhaftes Fest mit Booten auf der Spree, ausverkaufte Testspiele. Und am Sonntag die Premiere in der Bundesliga gegen RB Leipzig. Mittendrin: Urs Fischer. Der 53-jährige Zürcher hat dem Club den ersten Aufstieg eingebracht.

Doch Fischer, auch zum ersten Mal in der Bundesliga, sagt: «Ganz viele haben zu diesem Erfolg beigetragen. Ich bin nur ein Teil des Ganzen.» Es passt ganz gut, der geerdete Fischer und der Club mit seinem fast naiven Gerechtigkeitssinn. Im Heimspiel am Sonntag soll mit riesigen Fotos all jener Fans gedacht werden, die die Premiere nicht mehr miterleben können. Die wenigen freien Plätze für die nächste Heimpartie gegen Dortmund werden zwecks Chancengleichheit ausgelost. Und wenn die Fans aus Protest gegen RB Leipzig einen Stimmungsboykott planen, spricht sich Präsident Dirk Zingler vehement dafür aus.

Doch komplett entziehen kann sich Union der Branche nicht. Die Bundesliga verpflichtet. Elf neue Spieler sind da, die Fans fürchten, dass die Aufstiegshelden nur noch Statisten sind. Fischer: «Es gibt neue Aufgaben, und die wollen wir lösen.»

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