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Angeln? Angeln!Fish'n'Chicks!

Fischen ist ein unspektakuläres Hobby für naturliebende Männer. Pustekuchen! Eine neue Generation von sexy Anglerinnen hat bereits Millionen von Fans am Haken – Tendenz steigend.

von
Kaspar Isler

Es gibt durchaus Spannenderes, als einem Angler bei seinem Hobby zuzusehen. Denn in der Regel sind weder die Protagonisten noch die Tätigkeit an sich besonders sexy anzuschauen. Dieser Missstand stellte die Werber der Fischereibranche vor eine schwierige Aufgabe. Schwierig? Moment mal. Was funktioniert schon, seit es Werbung gibt, wenn man primär Männer von etwas begeistern will? Genau – ein dankbares Hallelujah auf die Trägerinnen von Brüsten!

Die naturgemäss eher kamerascheuen Angler werden mit attraktiven Meerjungfrauen vertauscht. Die unförmige grüne Wathose wird kurzerhand durch einen knappen Bikini ersetzt. Noch schnell eine Rute in die Hand gedrückt, und siehe da: Der Plan geht auf. In den letzten Jahren schossen TV-Sendungen, Internetseiten und Kalender rund ums Thema Fischen wie Pilze aus dem Boden – und eine ganze Industrie freut sich.

Babs - die Angelkönigin

Mittlerweile spielt selbst die Pornobranche mit der Männerfantasie von verschwitzten Amazonen, die mit glitschigen Karpfen kämpfen. Ja, es gibt sogar Filme, da sind nicht nur die Fische feucht. Wie verzichten an dieser Stelle selbstverständlich auf eine Weiterleitung auf Seiten mit pornographischem Inhalt.

Umgekehrt gibt es aber in der Tat auch junge, attraktive Frauen, die tatsächlich gerne fischen. Das bekannteste Exemplar dieser Spezies ist Barbara Kijewski. Die Deutsche hat eine eigene Internetseite, die sich grosser Beliebtheit erfreut. Erst kürzlich war die schöne Fischerin in der Sendung von Comedian Stefan Raab zu Gast. Die Bilder und Videos von Babs, wie sich die attraktive Anglerin nennt, verzeichnen monatlich Tausende von Klicks. Ob es am knackigen Körper der Kölnerin liegt oder ihre Fans tatsächlich Freude empfinden beim Anblick von Barsch, Hecht, Forelle und Co., ist uns nicht bekannt. Vermutlich liegt die Wahrheit aber irgendwo zwischen schuppiger Beute und verschwitztem Decolleté.

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