Polo Hofer: «Fixerstübli» für die Berner Raucher
Aktualisiert

Polo Hofer«Fixerstübli» für die Berner Raucher

Ein «Fixerstübli»
für Berner Raucher: Dies fordert Rocklegende Polo Hofer und will dafür gar Geld von der Stadt.

von
Nora Camenisch

«Die ausgesperrten Raucher haben heute sogar weniger Rechte als Fixer und Alkis», so Polo Hofer. Denn wer im Kanton qualmen will, muss seit dem 1. Juli hinaus auf die Stras­se. Hofer findet das nicht okay. Schliesslich gebe es auch Fixer- und Alki-Stübli. «Ich fordere deshalb ein Raucher-Stübli mit einem von der Stadt Bern subventionierten Angebot an Zigaretten für süchtige Raucher», sagt Hofer im «Sonntag».

Damit schlägt er in die gleiche Kerbe wie Namensvetter Jimy Hofer. Der Stadtrat hatte in einer Motion des Gemeinderats dasselbe gefordert (20 Minuten berichtete). «Das ist eine gute Sache. Schliesslich ist es nur logisch, dass auch Raucher ihren Raum bekommen. Ich treffe Polo diese ­Woche und werde ihn darauf ansprechen», so Jimy Hofer. An Subventionen will er aber nicht denken. «Kleine Beizen könnten umfunktioniert werden. Die würden überlaufen», so der Stadtrat. «Man müsste aber über der Tür ein ‹Dieses Lokal ist tödlich›-Schild anbringen, damit Asthma- und Lungenkranke einen Bogen darum machen können.»

Dass die hoferschen Raucher-Stübli umgesetzt werden, ist allerdings unwahrscheinlich. Raucherbeizen sind im Gesetz nicht vorge­sehen.

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