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Los AngelesFlammeninferno von Winden neu entfacht

Rückschlag im Kampf gegen den riesigen Waldbrand nördlich von Los Angeles: Nachdem die Feuersbrunst zunächst auf ein Viertel eingedämmt werden konnte, entfachte kräftiger Wind die Flammen aufs Neue und trieb das Feuer in ein bislang verschontes Tal. Für rund 20 Häuser wurden Evakuierungen angeordnet.

Die Flammen haben seit dem 26. August rund 567 Quadratkilometer Wald und Buschland vernichtet. Zwei Feuerwehrleute kamen ums Leben. Die Suche nach der Brandursache läuft auf Hochtouren.

Am Mittwoch wurden die Löscharbeiten zunächst von nachlassendem Wind und einer erhöhten Luftfeuchtigkeit begünstigt. Alle Bewohner, die während des Höhepunktes des Feuers ihre Häuser im Katastrophengebiet verlassen mussten, durften vorübergehend zurückkehren, um die Schäden zu bilanzieren.

Brand von Menschen verursacht

Brandexperten konzentrierten sich am Mittwoch bei ihren Ermittlungen auf den Boden unter einer verkohlten Eiche in einer Schlucht. Die Stelle gilt als Ausgangspunkt des Brandes. Das Feuer ist möglicherweise von Menschen verursacht worden. Derzeit würden aber noch alle Möglichkeiten geprüft, erklärte die Leiterin der Forstverwaltung, Rita Wears. Eine endgültige Aussage könne erst gemacht werden, wenn alles andere wie Blitzschlag oder Fahrzeuge als Ursache ausgeschlossen worden sei. (dapd)

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