50'000 Dollar am Tag: «Flappy Bird» macht Schöpfer zum Millionär
Aktualisiert

50'000 Dollar am Tag«Flappy Bird» macht Schöpfer zum Millionär

Der kleine Vogel im Spiel «Flappy Bird» entpuppt sich als Goldesel: Wie der Entwickler in einem Interview verriet, wirft der Game-Hit monatlich 1,5 Millionen Dollar ab.

von
tob
Ding-Ding-Ding: Der vietnamesische Entwickler von «Flappy Bird» verdient mit dem Spiel-Hit viel Geld. (Bildmontage: 20 Minuten)

Ding-Ding-Ding: Der vietnamesische Entwickler von «Flappy Bird» verdient mit dem Spiel-Hit viel Geld. (Bildmontage: 20 Minuten)

Mit diesem Erfolg hätte der 29-jährige vietnamesische Programmierer Nguyen Ha Dong wohl in seinen kühnsten Träumen nicht gerechnet: Sein Handy-Game «Flappy Bird» ist mittlerweile über 50 Millionen Mal heruntergeladen worden. In Apples App Store haben rund 50'000 Personen das Programm bewertet. Damit spielt der Vietnamese in der gleichen App-Liga wie Gmail oder Evernote.

Er hat erreicht, wovon viele Gameentwickler sonst nur träumen können. Spieler rund um den Globus sind dem ungeschickten Vogel verfallen. Das Game überzeugt durch ein einfaches Spielkonzept: Der Vogel soll möglichst viele grüne Röhren durchfliegen, ohne dabei in ein Hindernis zu prallen. Darin sieht Nguyen auch den Grund für den Erfolg. «Es bietet etwas anderes als viele der Handy-Spiele auf dem Markt», sagt er in einem Interview mit der Website TheVerge.com.

Mit dem Vogel zum Millionär

Im Interview verriet der 29-Jährige auch, dass er sich mit dem verpixelten Vogel eine goldene Nase verdient hat – und ein Ende ist nicht in Sicht. Seit einem Monat hält sich «Flappy Bird» auf Platz eins im Google Play Store, auch im Schweizer App Store steht das Spiel zuoberst auf der Liste. Laut dem Programmierer wirft «Flappy Bird» mit Bannerwerbung rund 50'000 Dollar Gewinn ab – pro Tag.

«Flappy Bird» im Test

Hochgerechnet auf den letzten Monat bedeutet dies, dass er schon mehr als 1,5 Millionen Dollar mit dem Spiel eingenommen hat. Kein schlechter Ertrag, bedenkt man, dass er angeblich nur drei Tage an dem Spiel gearbeitet hat. Updates hat er keine geplant. «Ich lasse es so, wie es ist», sagt Nguyen.

Dem Vogel eins auswischen

Berüchtigt ist «Flappy Bird» vor allem wegen des vergleichbar hohen Schwierigkeitsgrads. Damit bringt das Spiel die Zocker reihenweise zum Ausrasten. Für «Flappy Bird»-Geplagte gibt es nun Seelenbalsam in Form der Spielparodie «Squishy Bird». Hier wird der Spiess für einmal umgedreht. Ziel des Games, das sich direkt im Browser spielen lässt, ist es, mit den grünen Röhren so viele Vögel wie möglich zu zerquetschen.

Deine Meinung