Flashmob-Aktivistin: Nach der Tanzeinlage verhaftet
Aktualisiert

Flashmob-Aktivistin: Nach der Tanzeinlage verhaftet

In Washington wurde
eine Frau verhaftet, weil
sie im Zuge einer
Flashmob-Aktion lautlos
vor einer Präsidenten-
Statue getanzt hatte.

Zu seinem Geburtstag wollten sie sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Letzten Sonntag trafen sich etwa 20 junge Leute vor dem Thomas Jefferson Memorial in Washington, um in Gedenken an den amerikanischen Gründervater das Tanzbein zu schwingen – allerdings ohne nervtötenden Soundblaster im Hintergrund, sondern dezent mit MP3-Player und Kopfhörern. Die Tanzeinlage wurde im Zeichen einer so genannten Flashmob-Aktion gestartet, wie Spiegel.de berichtet. Diese werden vorab meist im Internet koordiniert, mit dem Ziel, sich an einem öffentlichen Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt zu treffen und sinnlose Aufführungen darzubieten, um nichtwissende Passanten zu verwirren.

Dem Sicherheitspersonal des Memorials ging dies jedoch zu weit, es führte eine der Teilnehmerinnen schliesslich in Handschellen ab, nachdem sie sich geweigert hatte, ihren Tanz zu beenden. Inzwischen ist sie jedoch wieder auf freiem Fuss.

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