Aktualisiert 23.02.2011 18:04

TourismusFlaute in Bündner Hotels

Alarmstimmung in Graubünden: Die Hotellerie hat im Dezember über acht Prozent an Übernachtungen verloren. Schweizweit betrug der Rückgang nur 3,3 Prozent.

Das Nobelhotel Waldhaus am See in St. Moritz

Das Nobelhotel Waldhaus am See in St. Moritz

Im Dezember hat der starke Franken erstmals richtig auf die Übernachtungszahlen durchgeschlagen. Die Übernachtungen in Bündner Hotels reduzierten sich um 8,3 Prozent, schweizweit betrug der Rückgang im Dezember lediglich 3,3 Prozent. Abnahmen der Logiernächte verzeichneten auch die alpinen Mitbewerber Graubündens, das Wallis (-10,6 Prozent) sowie das Berner Oberland (-6,6 Prozent).

Im Vergleich zu den letzten 15 Jahren liege das Dezember-Resultat in Graubünden jedoch über dem Mittelwert, wie Graubünden Ferien am Mittwoch mitteilte. Neben dem schwachen Eurokurs wird der Einbruch im Dezember damit begründet, dass die Festtage auf Wochenenden fielen. Die grössten Verluste auf Destinationsebene mussten Disentis/Sedrun, die Surselva und Flims/Laax verbuchen.

Zum Teil deutlich weniger Hotelgäste kamen aus Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Deutschland, Grossbritannien und Polen. Einzig bei Touristen aus Tschechien stiegen die Übernachtungszahlen. Die Logiernächte von Schweizerinnen und Schweizer reduzierten sich um 3,2 Prozent.

(sda)

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