Aktualisiert 19.09.2019 13:28

Sperrzone

Flieg mit uns über die Militärbasis Area 51

Bis zu zwei Millionen Menschen wollen die militärische Sperrzone im US-Bundesstaat Nevada stürmen. Doch es gibt auch eine viel bequemere Variante.

von
swe

«Sie können uns nicht alle stoppen» – das ist das Motto einer Facebook-Veranstaltung, bei der Hunderttausende Personen die Area 51 in der Wüste Nevada stürmen wollen. Die Teilnehmer wollen sich am Freitag bei der Touristenattraktion Area 51 Alien Center treffen, um von dort aus koordiniert die militärische Anlage zu stürmen.

Die ursprünglichen Veranstalter haben sich mittlerweile vom Event zurückgezogen. Sie haben Bedenken wegen fehlender Infrastruktur in der Wüste. Stattdessen wurde ein neuer Event in Las Vegas ins Leben gerufen. Doch weshalb wollen sich so viele Leute das Areal genauer anschauen?

Faszination Area 51

Die Armee-Sperrzone, deren Existenz erst 2013 offiziell bestätigt wurde, fasziniert die Menschen seit 1989. Wilde Verschwörungstheorien ranken sich um das 100 Quadratkilometer grosse Areal mit zwei Flugplätzen: Ausserirdische sollen dort untersucht und obduziert worden sein, UFOs würden nachgebaut und Tarnkappenbomber getestet.

Wie ernst der Aufruf zur Erstürmung gemeint war, ist nicht ganz klar. Die Armee sei «informiert», so eine Sprecherin gegenüber der «Washington Post». Sie warnte allerdings davor, ins militärische Sperrgebiet einzudringen: «Die US Air Force ist immer bereit, die USA und ihre Werte zu verteidigen.»

Als Alternative bietet sich die Möglichkeit, das Gelände auf Google Maps und auf Google Earth zu erkunden. Somit verstösst man gegen keine Gesetze und muss auch nicht in der heissen Wüste ausharren. Suche dafür auf den Plattformen einfach nach Groom Lake, Nevada. Das Militärgelände befindet sich (im Satellitenmodus) gleich unterhalb der weissen Fläche.

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