Aktualisiert 15.06.2019 00:08

Tausende evakuiert

Fliegerbombe in Berlin entschärft

Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist in Berlin-Mitte gefunden worden. Der Zünder war noch intakt und musste gesprengt werden.

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Bereits im Juni 2018 wurde eine 50Kg-Fliegerbombe im Kandertal gefunden.

Bereits im Juni 2018 wurde eine 50Kg-Fliegerbombe im Kandertal gefunden.

Keystone/Anthony Anex
Auch in Berlin kam schon früher zu einem Bomben-Fund: Diese 250Kg-Fliegerbombe wurde am 15. Mai 2011 gefunden.

Auch in Berlin kam schon früher zu einem Bomben-Fund: Diese 250Kg-Fliegerbombe wurde am 15. Mai 2011 gefunden.

Patrick Sinkel
Davor kam es am 30. Oktober 2007 zu einem Fund in Hannover.

Davor kam es am 30. Oktober 2007 zu einem Fund in Hannover.

epa/Peter Steffen

Eine 100 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist in der Nacht zu Samstag in Berlin-Mitte entschärft worden. Der Zünder sei erfolgreich gesprengt worden, teilte die Polizei Berlin gegen 01.45 Uhr im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Die Sperrungen rund um den Alexanderplatz würden «nach und nach» aufgehoben. Zuvor waren rund 3000 Menschen im Sperrkreis um den Fundort aus ihren Häusern evakuiert worden.

Die Bewohner könnten wieder in ihre Wohnungen, erklärte die Feuerwehr Berlin nach der Entschärfung auf Twitter.

Bei der Entschärfung waren laut Polizei zunächst «unerwartete technischen Probleme» aufgetreten. Diese hätten aber «schnell behoben werden» können, der Zünder wurde von der Weltkriegsbombe abgetrennt.

Die Bombe war am Freitag auf einer Baustelle hinter dem Einkaufszentrum Alexa entdeckt worden. Mehrere Hundertschaften waren für die Evakuierungen im Sperrgebiet im Einsatz. Auch die Kugel des Fernsehturms auf dem Alexanderplatz musste geräumt werden. Es dauerte Polizeiangaben zufolge bis nach Mitternacht, um die Evakuierungen abzuschliessen.

Die Absperrungen hatten auch Auswirkungen auf den Verkehr. Die Bahn kündigte Unterbrechungen auf mehreren S-Bahn-Linien sowie Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr und bei den Berliner Verkehrsbetrieben an.

(afp)

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