Tinder in Sotschi: Flirt-App versüsst den Athleten Olympia
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Tinder in SotschiFlirt-App versüsst den Athleten Olympia

Rund 100'000 Kondome hat das IOC an die Athleten in Sotschi verteilt. Die Dating-App Tinder verhilft den Sportlern zu noch mehr Bewegung.

von
hae
US-Snowboarderin Jamie Anderson nutzte die Dating-App, Tinder um in Sotschi intime Kontakte zu knüpfen.

US-Snowboarderin Jamie Anderson nutzte die Dating-App, Tinder um in Sotschi intime Kontakte zu knüpfen.

100'000 Kondome für über 2800 Athleten. Das bedeutet viel Zweisamkeit und Stress für die Sportler an den Olympischen Spielen in Sotschi. Wenn die Medaillenanwärter voll und ganz auf ihre Kosten kommen wollen, nutzen sie eine Dating-App, die eine schnelle Nummer zwischen Medienterminen und Trainingseinheiten ermöglicht: Tinder.

Die US-Snowboarderin Jamie Anderson (23) gestand gegenüber dem Magazin «US Weekly», dass sie und auch andere Olympioniken davon Gebrauch machen. «Tinder ist im Olympischen Dorf das nächste Level», so Anderson dem Blatt gegenüber. Wo es so viele durchtrainierte Athleten hat, lockt das schnelle Abenteuer. Anderson: «Es gibt schon ein paar süsse Jungs.»

Schliesslich musste sie das Programm wieder löschen: «An einem Punkt musste ich mir eingestehen, okay, das lenkt mich zu sehr ab.» Gelohnt hat es sich: Anderson gewann Gold im Snowboard-Slopestyle.

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