Berner Derby im Superfinal - Floorball Köniz krönt sich zum Unihockey-Meister
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Berner Derby im SuperfinalFloorball Köniz krönt sich zum Unihockey-Meister

In einer umkämpften Partie zwischen Floorball Köniz und Wiler-Ersigen muss der Rekordsieger eine bittere 2:3-Niederlage einstecken.

von
Erik Hasselberg

Im Unihockey-Superfinal geht Floorball Köniz im ersten Drittel 3:1 in Führung. Der dritte Treffer ist dabei ein kurioses Eigentor vom Gegner Wiler-Ersigen.

SRF

Darum gehts

  • Die Schweizer Unihockey-Meisterschaft endet mit einem spannend, engen und umkämpften Spiel.

  • Am Ende sichert sich Floorball Köniz den zweiten Meistertitel der Vereinsgeschichte.

  • Dank einer starken Defensivleistung schlägt Köniz Wiler-Ersigen 3:2-

Des einen Freud, des anderen Leid. Oder um noch eine Floskel zu bemühen: Wenn du kein Glück hast, kommt auch noch Pech dazu. Pech hatte im Unihockey-Superfinal im ersten Drittel allen voran Wiler-Ersigen. Gleich zwei Eigentore ebneten Floorball Köniz den Weg zum Sieg und dem Gewinn der Meisterschaft. Allen drei Toren Mannschaft von Trainer Jyri Korsman gehen jedoch Fehler in der Defensive Wilers voraus.

Beim 1:0 nach gerade einmal 39 Sekunden setzt Aebersold hinter dem Tor nach, luchst seinem Gegner den Ball ab, spielt den Backhand-Pass auf den im Slot vergessenen Hutzli, der eiskalt einnetzt – erste Chance, erstes Tor. Beim 2:1 will Nati-Spieler Engel seinen Mitspieler im Slot suchen, trifft jedoch einen Verteidiger von Wiler-Ersigen, von dem der Ball an Goalie Menétrey vorbei ins Tor kullert. Und auch beim 3:1 ist ein Spieler des Rekordmeisters zuletzt am Ball. Mit dem Stock befördert der Finne Savonen die Kugel ins eigene Netz. Gerade einmal 12 Minuten sind zu diesem Zeitpunkt gespielt.

Wilers vergebliches Anrennen

Erst im zweiten Drittel gelingt es der Mannschaft von Thomas Berger Köniz Paroli zu bieten und zumindest vorübergehend den Schneid abzukaufen. In einer immer hektischer und härter geführten Partie kommt Wiler zu gefährlichen Abschlüssen. Allerdings braucht es die erste Strafe des Spiels, bis Grün-Weiss zum 2:3-Anschlusstreffer kommt. Der 37-jährige Oldie und Routinier Väänänen ist es, der nach einem herrlichen Pass des Slowaken Dudovic Nati-Goalie Eder bezwingt. Allerdings muss kurz darauf auch der erste Wiler-Spieler auf die Strafbank, doch im Gegensatz zum Rekordmeister kann Köniz sein Powerplay nicht ausnutzen.

Im letzten Spielabschnitt werden die Kräfte gebündelt und beide Teams agieren fortan mit nur noch zwei Linien. Wiler rennt an, Köniz steht defensiv gut und lauert auf Konter. Maurer und Hutzli vergeben Grosschancen, um das Spiel vorzeitig für Köniz zu entscheiden. Als Wiler eine Minute vor Schluss seinen Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzt, um die Verlängerung zu erzwingen, zeigt Eder nochmals seine ganze Klasse im Tor von Köniz und hält so den zweiten Meistertitel der Vereinsgeschichte fest.

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