Fluchende Kinder für 3+
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Fluchende Kinder für 3+

Rund um die Werbekampagne für die neue Fernsehsendung «Supernanny» hat der Schweizer Fernsehsender 3+ eine kontroverse Werbekampagne lanciert – und sich immerhin ins Gespräch gebracht.

Zur Promotion den neuen TV-Sendung wurde eine Werbekampagne mit TV- und Radiospots produziert: Kinder singen unflätige Lieder und beschimpfen ihre Eltern als Volltrottel – doch zum Glück kommt ja die «Supernanny».

Nun kündigte laut einem Bericht des Medienportals «persoenlich.com» der Lokalsender Radio BE1 an, dass er nur eine zensurierte Version der Radiospots senden werde. «Die Spots sind hervorragend, wirken aber durch Zynismus. Damit können Kinder noch nicht umgehen», erklärte Martin Freiburghaus, Geschäftsleiter von Radio BE1 den Entscheid. Man wolle schliesslich nicht, dass die Kinder die Spots nachahmen. «Aus diesem Grund haben wir die Radiospots leicht abgeändert und über die Schimpfwörter einen Piepton gelegt.»

Geht 3+ mit der Kampagne zu weit?

«Fluchende Kinder sind keine Erfindung von 3+, die gibt es ja wirklich. Den meisten Eltern ist das Problem, auf das wir hinweisen, hinreichend bekannt (und) unsere Sendung 'Supernanny' soll genau da helfen"», erklärt 3+-Chef Dominik Kaiser gegenüber «persoenlich.com». Man habe ausserdem bewusst provozieren wollen.

«Lieber ein Pony»

Schlampe und Volltrottel

Quelle: YouTube

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