Schwenningen (D): Flucht in Schweizer Auto – Polizei sucht zwei Schläger
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Schwenningen (D)Flucht in Schweizer Auto – Polizei sucht zwei Schläger

Die deutsche Polizei musste am Samstagmorgen wegen vier Männern ausrücken, die in einem Schnellimbiss gewalttätig geworden waren. Zwei sind noch auf der Flucht.

von
vro
Die Tat geschah im Baden-Württembergischen Villingen-Schwenningen. Der Ort war erst kürzlich in den Schlagzeilen, als Unbekannte eine Handgranate auf ein Asylheim warfen (Bild).

Die Tat geschah im Baden-Württembergischen Villingen-Schwenningen. Der Ort war erst kürzlich in den Schlagzeilen, als Unbekannte eine Handgranate auf ein Asylheim warfen (Bild).

Keystone/Marc Eich

Im deutschen Schwenningen ist am frühen Samstagmorgen ein Streit in einem Fast-Food-Laden eskaliert. Laut Polizeiangaben hatte sich ein Mann Ende Zwanzig, der mit drei weiteren Männern unterwegs war, in der Warteschlange vorgedrängt. Der Drängler wurde auf sein Verhalten angesprochen, worauf es eine erste, verbale Auseinandersetzung gab. Irgendwann kippte die Stimmung vollends und die vier Männer schlugen auf einen 22-jährigen Gast ein.

Als ein Mitarbeiter dazwischen gehen wollte, wurde er durch einen Faustschlag leicht verletzt, heisst es in der Polizeimitteilung. Der verprügelte Gast musste wegen des Verdachts einer Nasenbeinfraktur ins Spital gebracht werden.

Plötzlich sassen nur noch zwei im Auto

Nach der Schlägerei flohen die vier Täter in einem Auto mit Schweizer Kennzeichen. Die Polizei löste sofort eine Fahndung aus, die wenig später bereits fruchtete. Keine Stunde nach dem Vorfall konnte eine Polizeistreife auf der A81 im Raum Hilzingen, Landkreis Konstanz, das Fahrzeug stoppen.

Allerdings befanden sich nur noch zwei der vier Täter im Auto. Sie wohnen beide in der Schweiz und stammen aus Ex-Jugoslawien, heisst es im Bericht weiter. Der Lenker hatte einen Alkoholwert von 1,6 Promille. Beiden blüht ein Strafverfahren wegen Körperverletzung, der Autofahrer muss sich zudem wegen der Fahrt unter Alkoholeinfluss verantworten. Die zwei verschwundenen Mittäter sind noch nicht gefasst. Nach ihnen wird noch gefahndet.

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