Aktualisiert

Von Schleppern im Stich gelassenFlüchtlingsdrama vor der Küste Jemens

Vor der Küste Jemens ist es zu einem neuen Flüchtlingsunglück gekommen: Mindestens 65 Flüchtlinge aus Somalia sind bei drei Schiffbrüchen am Sonntag und Montag ertrunken oder werden vermisst.

Dies teilte das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) am Dienstag in Genf mit. 16 Menschen seien ertrunken und 49 weitere würden vermisst. Seit Beginn des Jahres ertranken vor der Küste Jemens nach Angaben des UNHCR 273 Personen oder gelten als vermisst. Die meisten von ihnen seien von den Schleppern im Stich gelassen worden, welche die jemenitischen Sicherheitskräfte fürchteten.

Seit Januar machten 43 586 Menschen die Überfahrt nach Jemen auf insgesamt 860 Schlepperbooten. Sie flohen vor den Kämpfen in Somalia sowie vor der Dürre und dem Hunger.

(sda)

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