Fluglärm: Entschädigung für Opfiker Hauseingentümer
Aktualisiert

Fluglärm: Entschädigung für Opfiker Hauseingentümer

Gleichzeitig sollen die hängigen Verfahren speditiv weitergeführt werden. Einigungsverhandlungen sind für kommenden September vorgesehen.

Der Kanton Zürich und die Betriebsgesellschaft des Flughafens Zürich-Kloten haben ihre Vorstellungen für die Fluglärmentschädigungen an die Grundeigentümer der Flughafengemeinde Opfikon konkretisiert. In einer Stellungnahme zu Handen der Eidgenössischen Schätzungskommission vertreten sie die Auffassung, dass die vom Bundesgericht anerkannten Entschädigungsforderungen keine allgemeinen Genugtuungszahlungen darstellen. Vielmehr sei den Hauseigentümern ein konkreter finanzieller Schaden zu vergüten, teilte die Flughafengesellschaft Unique am Mittwoch mit. Dabei soll eine spezielle Bewertungsmethode zur Anwendung kommen.

Unique strebt eine speditive Abwicklung der Verfahren und eine Begrenzung der Entschädigungssumme an, wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht. In 19 Pilotfällen der Gemeinde Opfikon sollen voraussichtlich im kommenden September vor der Eidgenössischen Schätzungskommission Einigungsverhandlungen stattfinden. Das Bundesgericht hatte im letzten Sommer entschieden, dass die Entschädigungsforderungen der Grundeigentümer nicht verjährt sind.

Kommen keine Einigungen mit den Liegenschaftseigentümern zustande, wird die Eidgenössische Schätzungskommission Entscheide fällen müssen. Gegen diese Entscheide kann wiederum Beschwerde beim Bundesgericht erhoben werden. (dapd)

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