Gebäude evakuiert: Flugpassagier löst Grossalarm in Zürich aus

Aktualisiert

Gebäude evakuiertFlugpassagier löst Grossalarm in Zürich aus

Sein Verhalten bei der Sicherheitskontrolle war so auffällig, dass wegen des 52-Jährigen ein Alarm ausgelöst wurde. Das Terminal wurde sofort evakuiert, der Mann verhaftet.

von
rme
Die Passagiere von rund 20 Flügen mussten Verspätungen in Kauf nehmen. Laut dem Flughafen zeigten sie sich verständnisvoll. (Bild: Leser-Reporter)

Die Passagiere von rund 20 Flügen mussten Verspätungen in Kauf nehmen. Laut dem Flughafen zeigten sie sich verständnisvoll. (Bild: Leser-Reporter)

Ein Reisender hat am Samstagmittag mit seinem Verhalten bei einer Sicherheitskontrolle im Flughafen Zürich Grossalarm ausgelöst. Der 52-jährige Schweizer konnte kurze Zeit später verhaftet und überprüft werden.

Kurz nach 12 hatte der Mann die Sicherheitskontrolle im Sicherheitskontrollgebäude am Flughafen Zürich passiert, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte. Sein Gepäck wurde nach der Röntgenüberprüfung auf ein separates Förderband gelegt und sollte noch genauer kontrolliert werden. Von dort nahm der Mann sein Gepäckstück und entfernte sich in unbekannte Richtung.

In der Bar verhaftet

Das Sicherheitspersonal löste umgehend Alarm aus und leitete die Fahndung nach dem Unbekannten ein. Dieser konnte schliesslich bei einer Bar angetroffen und verhaftet werden. Der Inhalt des Reisegepäcks war ungefährlich, wie die Überprüfung zeigte.

Planespotter-Tour auf dem Flughafen Zürich

In der polizeilichen Befragung konnte der 52-jährige Schweizer sein Verhalten nicht erklären. Er berief sich auf ein Missverständnis. Ob sein Verhalten strafrechtliche Konsequenzen haben wird, wird abgeklärt. Er wurde aus der Haft entlassen.

Verspätungen bei rund 20 Flügen

Flughafen-Sprecher Mark Zajfert sprach gegenüber 20 Minuten Online von einem Standardprozess. Man könne durchaus von einer Evakuierung reden, wie dies Leser-Reporter berichteten. Die Passagiere hätten sich verständnisvoll gezeigt: «Uns ist jedenfalls nichts Negativs zu Ohren gekommen», sagte Zajfert.

Vom Alarm waren rund 20 Flüge betroffen. Sie konnten erst mit leichten Verspätungen von zwischen fünf und 55 Minuten abheben. (rme/sda)

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