Instruktor kollabiert: Flugschüler landet allein bei der allerersten Lektion
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Instruktor kollabiertFlugschüler landet allein bei der allerersten Lektion

In Australien hat ein Flugschüler gleich seine erste Landung allein bewältigen müssen, weil sein Lehrer zusammengebrochen war. Am Schluss gab es eine holprige, aber glückliche Landung.

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Am 31. August 2019 landete Max Sylvester einen Cessna 152 ganz allein. Das Besondere daran: Es war für den 29-Jährigen die allererste Flugstunde.

Am 31. August 2019 landete Max Sylvester einen Cessna 152 ganz allein. Das Besondere daran: Es war für den 29-Jährigen die allererste Flugstunde.

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Sein Instruktor war mitten im Flug kollabiert. Aus 1900 Metern Höhe setzte Sylvester einen Notruf ab.

Sein Instruktor war mitten im Flug kollabiert. Aus 1900 Metern Höhe setzte Sylvester einen Notruf ab.

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Fluglotse und Flugschüler behielten einen kühlen Kopf. Sylvester wurde aufgefordert, über das Gelände des Airports zu fliegen, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Fluglotse und Flugschüler behielten einen kühlen Kopf. Sylvester wurde aufgefordert, über das Gelände des Airports zu fliegen, um sich einen Überblick zu verschaffen.

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«Wissen Sie, wie das Flugzeug zu handhaben ist?», fragte ein Fluglotse den Australier Max Sylvester. Die Antwort alarmierte alle am Tower des Flughafens Jandakot bei Perth. «Dies ist meine erste Flugstunde», gab der 29-Jährige zu.

Kurz zuvor hatte Sylvester einen Notruf aus 1900 Metern Höhe abgesetzt. Sein Fluglehrer sei mitten im Flug zusammengebrochen, sagte der Schüler. Der junge Familienvater hatte jedoch Glück im Unglück: Sein Ansprechpartner im Tower behielt einen kühlen Kopf und half dem Neuling, die Cessna 152 sicher zu landen. Am Boden warteten die Ehefrau und die drei kleinen Kinder des Flugschülers.

Eine holprige, aber glückliche Landung

Nach den am Montag veröffentlichten Aufzeichnungen des Funkverkehrs gab der Tower klare Anweisungen: «Wir werden jetzt erst einmal sicherstellen, dass die Tragflächen stabil bleiben», sagte der Mann aus dem Tower. Sylvester wurde aufgefordert, über das Gelände des Airports zu fliegen, um sich einen Überblick zu verschaffen. «Sie machen das grossartig!», versicherte ein Fluglotse dem Schüler, während am Boden ein Fachmann für Cessna-Maschinen herbeigerufen wurde.

20 Minuten später setzte die Cessna holprig auf der Landebahn auf. Der Fluglehrer wurde ins Spital gebracht, Sylvester erhielt eine Bescheinigung über seinen ersten Solo-Flug. Dem australischen Sender ABC sagte Sylvester: «Es half, dass ich so viel über das Fliegen gelesen hatte», sagt er. Auch den Fluglotsen hatte er am Samstagnachmittag zu beruhigen versucht, als er ihm mitteilte: «Mein Instruktor behauptet, ich sei der beste Schüler, den er je gehabt hat.»

Die riskante Flugerfahrung werde ihm nicht abhalten, wieder zu fliegen, sagt Sylvester. «Natürlich habe ich ein bisschen Angst, dass das nochmal passiert. Das sind Geschichten, die man sonst nur aus Filmen kennt.»

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