Aktualisiert 05.10.2006 19:17

Flugsicherheit: Die neuen Regelungen fürs Handgepäck

Pro Behälter darf künftig nur noch 1 Deziliter Flüssigkeit im Handgepäck mitgeführt werden, auch die Gesamtmenge wird eingeschränkt.

Ausnahmen gelten für Medikamente, Babynahrung und nach den Kontrollen gekaufte Produkte.

Die neuen Regeln gelten grundsätzlich für alle Flüssigkeiten und für alle Abflüge ab europäischen Flughäfen. Alle mitgeführten Behälter müssen in einem durchsichtigen und verschliessbaren Plastiksack von maximal einem Liter Volumen Platz haben.

Dieser muss bei der Sicherheitskontrolle gezeigt werden. Ausgenommen von den Mengenbeschränkungen sind spezielle Diätnahrung, die während des Fluges benötigt wird, Medikamente und Babynahrung.

Nach den Sicherheitskontrollen gekaufte Flüssigkeiten können - auch in grösseren Mengen als 1 Deziliter - weiterhin mit dem Handgepäck an Bord genommen werden. Zuvor im Flughafen gekaufte Flüssigkeiten, beispielsweise aus Duty-Free-Geschäften, sind ebenfalls zugelassen, allerdings nur in speziell versiegelten Taschen.

Mäntel und Jacken müssen bei den Sicherheitskontrollen ausgezogen werden. Laptops und weitere grosse elektronische Geräte sind ausserhalb des Handgepäcks separat vorzuzeigen.

Innert sechs Monaten nach Inkrafttreten der Regelungen wird zudem die zulässige Handgepäckgrösse exakt beschränkt auf 56cm x 45cm x 25cm. Ausnahmen werden möglich sein, etwa für Musikinstrumente, Fotoapparate und Kameras. Für das übrige Gepäck gibt es keine Änderungen.

(sda)

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