Aktualisiert

Flugverbot für Gel-BHs

Fliegende Damen sollten auf das Tragen von Gel-Büstenhaltern verzichten. Sie könnten für Attentäterinnen gehalten werden. Kein Wunder, schaut man sich die immer länger werdende Liste von Selbstmordattentäterinnen an.

Die US-Behörden weisen Frauen an, keine mit Gel gepolsterten Büstenhalter zu tragen, wenn sie fliegen wollen. Denn Untersuchungen haben ergeben, dass Frauen bei den vor Kurzem in London vereitelten Attentaten eine tragende Rolle hätten spielen sollen: Sie hätten den Sprengstoff an Bord schmuggeln sollen.

Ausserdem soll «Scotland Yard» zur Zeit ein Ehepaar befragen, dass für die geplanten Attentate in der Flasche seines Babys eine Flüssigbombe verstecken wollten.

Polizisten in Grossbritannien sollen verschiedene Babyflaschen mit Peroxiden gefunden haben, einige Flaschen waren mit doppelten Böden ausgestattet.

Selbstmordattentäterinnen wurden bereits in der Vergangenheit eingesetzt.

2004 brachten zwei tschetschenische Frauen zwei Flugzeuge über Russland zum Absturz. Sie waren zwar beide am Flughafen vor dem Boarding festgehalten worden, konnten aber das Sicherheitspersonal mit ein wenig Charme und ein wenig Bargeld überzeugen, sie einsteigen zu lassen. 90 Menschen starben.

«Schwarze Witwen» werden sie in Russland genannt, die tschetschenischen Frauen, die sich selber umbringen - und andere in den Tod reissen - um den Tod ihres Ehemannes oder eines anderen Angehörigen zu rächen.

Es gibt zahlreiche Beispiele für den Einsatz von Frauen für terroristische Aktionen. So waren zwei Frauen mit Sprengstoffgürteln in der Schule von Beslan, Russland, wo im September 2004 über 300 Menschen, die Hälfte davon Kinder, ums Leben kamen.

Eine Frau wollte sich, zusammen mit ihrem Ehemann, auf einer Hochzeitsfeier in Amman, Jordanien, in die Luft sprengen. Der Gurt ihres Mannes explodierte und tötete 50 Menschen, ihrer detonierte nicht.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.