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Flugzeug-Explosion: Piloten fallen ins Koma

Nach dem Flugzeugunglück in Moskau sind zwei Besatzungsmitglieder der abgestürzten Geschäftsmaschine ins Koma gefallen. Auch das dritte Besatzungsmitglied werde in einem Moskauer Spital behandelt.

Erste Berichte nach dem Unglück vom Dienstag hatten nur von leichten Verletzungen gesprochen. Passagiere waren nicht an Bord der Challenger-850, als sie beim Start auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo verunglückte.

Unklar bleibt weiter die Unglücksursache. Die Agentur Interfax meldete am Mittwoch unter Berufung auf Quellen in der Untersuchungskommission, der Absturz sei auf einen Defekt am Bugfahrwerk zurückzuführen.

Die russische Staatsanwaltschaft schloss auch einen Pilotenfehler nicht aus. In Moskau herrschte zum Zeitpunkt des Unglücks dichtes Schneetreiben.

Die Challenger-850, die bis zu 15 Passagieren befördern kann, wird häufig von Geschäftsleuten, aber auch von Politikern genutzt. Die Challenger hatte zuvor am Charter-Terminal in Wnukowo angedockt.

Der Flughafen am südwestlichen Stadtrand von Moskau ist der drittgrösste hinter Domodedowo und Scheremetjewo, er wurde in den vergangenen Jahren für internationale Flüge ausgebaut. Derzeit wird das Terminal für Inlandsflüge modernisiert.

(sda)

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