US-Vizepräsidentin - Flugzeug von Kamala Harris muss umkehren
Publiziert

US-VizepräsidentinFlugzeug von Kamala Harris muss umkehren

Holpriger Start für den ersten Auslandstrip von US-Vizepräsidentin Kamala Harris. Technische Probleme zwangen ihre Maschine zur Umkehr.

1 / 4
Auf dem Weg nach Guatemala: US-Vizepräsidentin Kamala Harris steigt in die Air Force Two, die wenig später wieder umkehren musste. (6. Juni 2021) 

Auf dem Weg nach Guatemala: US-Vizepräsidentin Kamala Harris steigt in die Air Force Two, die wenig später wieder umkehren musste. (6. Juni 2021)

AFP
Die Maschine musste wegen technischer Probleme zur Andrew Air Force Base in Maryland zurückkehren.

Die Maschine musste wegen technischer Probleme zur Andrew Air Force Base in Maryland zurückkehren.

AFP
Ihre Sprecherin sagte, es gebe keine Sicherheitsbedenken. 

Ihre Sprecherin sagte, es gebe keine Sicherheitsbedenken.

AFP

Darum gehts

  • Kamala Harris wollte sich am Sonntag zu ihrer ersten Auslandsreise seit Amtsantritt aufmachen.

  • Technische Probleme am Flugzeug aber führten zu einer Rückkehr zum Militärflugplatz in Maryland.

  • Mit Verspätung und in einer anderen Maschine reiste sie schliesslich nach Guatemala.

  • Grund ihrer Reise sind die Flüchtlingsströme Richtung USA.

«Mir geht es gut», sagte Kamala Harris zu Journalistinnen und Journalisten nach dem Zwischenfall. Sie hatte sich auf dem Weg nach Guatemala befunden, ihrer ersten Auslandsreise als US-Vizepräsidentin. Wegen technischer Probleme aber musste der Pilot am Sonntag kurz nach dem Start umkehren. «Wir haben alle ein kleines Gebet gesprochen, aber es geht uns gut.» Ihre Sprecherin versicherte, es handele sich um ein «technisches Problem» und es gebe keine Sicherheitsbedenken.

Harris musste anderthalb Stunden auf einem Militärflugplatz nahe Washington ausharren, ehe sie mit einer anderen Maschine schliesslich ihre Reise fortsetzen konnte. In Guatemala will Harris am Montag Staatschef Alejandro Giammattei treffen. Anschliessend reist sie nach Mexiko weiter, wo sie am Dienstag mit Präsident Andrés Manuel López Obrador zusammenkommen will.

Zehntausende ohne gültige Papiere

Schwerpunkt ihrer Reise ist die Krise an der südlichen Grenze der USA. Allein im April waren dort fast 180’000 Menschen ohne gültige Papiere an der Einreise gehindert worden.

Die illegale Einwanderung hat sich zu einer grossen Herausforderung für die Regierung von US-Präsident Joe Biden entwickelt. Die Ankunft zehntausender Menschen vor allem aus Mexiko, Guatemala, Honduras und El Salvador stellt die US-Behörden vor gewaltige Herausforderungen. Sie haben grosse Probleme, die aufgegriffenen Migrantinnen und Migranten angemessen unterzubringen. Sorgen bereitet vor allem der Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die ohne ihre Eltern unterwegs sind.

My 20 Minuten

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

(AFP/roy)

Deine Meinung

11 Kommentare