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Flusspferd tötet Touristin

Ein Flusspferd hat in Kenia eine australische Touristin angegriffen und derart schwer verletzt, dass sie auf dem Weg in Krankenhaus verstarb.

Die 50-Jährige war mit einer zwölfköpfigen Gruppe auf dem Weg zum Wildreservat Maasai Mara und machte Station am Lake Naivasha, wie ein Polizeisprecher am Dienstag mitteilte. Das Flusspferd habe sie am Montagabend angegriffen. Auf dem Weg ins Krankenhaus sei die Frau ihren schweren Verletzungen erlegen. Der Zwischenfall ereignete sich im Fisherman's Camp. Schilder warnen die Touristen dort vor den Flusspferden.

Der Führer der Gruppe, John Mwangi, sagte, die australische Urlauberin habe bereits in der Nacht zuvor ein Flusspferd gesehen und sei am darauf folgenden Abend erneut auf die Suche gegangen, ohne ihm Bescheid zu sagen. Flusspferde kommen im Schutz der Dunkelheit an Land, um zu grasen. Sie greifen an, wenn ihnen jemand den Rückweg zum Wasser abschneidet. (dapd)

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