Aktualisiert 08.09.2009 22:56

HSGFlut von Studenten sorgt für akute Wohnungsnot

An der HSG starten rund 1000 Studis mehr ins Semester als im Vorjahr. Das führt zu einer akuten Notlage auf dem Wohnungsmarkt: Viele suchen noch nach einer festen Bleibe.

von
Olivia Limacher

«Die Zahl der Studierenden ist dramatisch angestiegen – der Druck auf den Wohnungsmarkt ist dieses Jahr enorm», sagt Jürgen Brücker, zuständig für den Wohnungsdienst an der Universität St. Gallen. Besonders beliebt seien Wohnungen im Umkreis der Universität. Doch in diesem Quartier platzen die Häuser bereits aus allen Nähten. Zusätzlich erschwert das schlechte Image, das Studenten bei Vermietern oftmals haben, die Suche nach einer Bleibe.

Stefan Mattes, Inhaber der Wohnungsagentur Cosyhome, kennt die Problematik. Viele Vermieter würden klar sagen, dass sie keine Studierenden in ihren Wohnungen haben wollen: «Sie glauben, die meisten Studenten seien wilde Partybrüder, die nur festen und die Wohnung verwüsten würden.» Dass es auch anständige Studierende gebe, interessiere sie nicht. Beim Wohnungsdienst der HSG hat sich die Situation ebenfalls verschärft: Gewöhnlich kümmert man sich hier nur um ausländische Gaststudenten. Wegen der Studentenflut betreut der Dienst neu aber auch reguläre Studierende.

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