Überschwemmungen: Fluten in Afrika
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ÜberschwemmungenFluten in Afrika

In mehreren Staaten im südlichen Afrika sind mehr als 500 000 Menschen von Überschwemmungen betroffen. Starke Regenfälle hatten die Notlage in Angola, Namibia, Sambia, Mosambik und Malawi verursacht.

Allein im Norden Namibias brauchen 350 000 Menschen dringend Hilfe. Nach Angaben der UNO kamen 92 Menschen in den Fluten ums Leben. Die UNO lancierte am Dienstag einen Hilfsappell für 2,7 Millionen Dollar, wie Elisabeth Byrs vom UNO-Büro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) erklärte. Ein Expertenteam sei vor Ort.

Im benachbarten Angola hätten 21 Menschen in den Wassern den Tod gefunden. Rund 200 000 Menschen seien in den südlichen Provinzen von den Überschwemmungen betroffen. 3200 wurden nach UNO-Angaben zerstört, darunter etwa 100 Schulen.

Hunger droht

Ernten und Vorräte seien zerstört worden. Deshalb gebe die Nahrungsmittelsituation zu Besorgnis Anlass. Auch könnten sich Krankheiten wie Malaria, Ruhr und Cholera wieder ausbreiten. Die UNO erklärt die aussergewöhnlich starken Regenfälle mit einem Temperaturanstieg der Wasseroberfläche des indischen Ozeans.

(sda)

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