Flutwelle reisst Schüler in den Tod
Aktualisiert

Flutwelle reisst Schüler in den Tod

Sechs Teenager und ein Lehrer auf Klassenausflug sind in Neuseeland am Dienstag bei einem schweren Unwetter tödlich verunglückt.

Nach Medienberichten vom Mittwoch (Ortszeit) waren die Leichen von vier Jugendlichen und des Lehrers bereits am Dienstag gefunden worden. Die beiden anderen Toten waren am frühen Mittwochmorgen entdeckt worden.

Die 16- und 17-Jährigen waren in einem Nationalpark mit Kanus unterwegs und wurden nach ersten Spekulationen wahrscheinlich von einer Flutwelle fortgerissen.

Die jungen Leute waren zusammen mit gut 30 Mitschülern im Tongariro-Nationalpark etwa 365 Kilometer nördlich der Hauptstadt Wellington auf einwöchiger Entdeckungstour. Die Gruppe war auf dem Fluss Mangatepopo unterwegs, als das Gewitter hereinbrach.

Sie wurde nach ersten Angaben bei heftigem Regen vom Rest der Teilnehmer getrennt. Der Fluss zwängt sich an einer Stelle durch eine Schlucht. Medien spekulierten, dass die Niederschläge eine plötzliche Flutwelle mit reissender Strömung ausgelöst haben könnten.

Die Lehrer schlugen Alarm, als die Gruppe nicht am vereinbarten Treffpunkt eintraf. Sofort machten sich Suchtrupps auf in die Schlucht.

In dem Sturm wurden auch ein Reiter und dessen Pferd tödlich vom Blitz getroffen. Der Mann war zusammen mit 85 anderen auf einem Jagdausflug in Dargaville auf der Nordinsel, als der Blitz einschlug.

Mann und Pferd seien auf der Stelle tot gewesen, teilte die Polizei mit. Vier andere Reiter, die in unmittelbarer Nähe waren, erlitten leichte Verletzungen infolge des elektrischen Schocks.

(sda)

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