Aktualisiert 27.01.2011 20:35

Burgdorf BEFörderpreis geht an Bern und Burgdorf

Die Stadt Bern mit dem Projekt Warmbächliweg und die Stadt Burgdorf mit der Planung Uferweg haben den diesjährigen Wettbewerb des Kantons Bern zur Förderung qualitativ herausragender Wohnprojekte gewonnen. Bern erhält 250 000 Franken, Burgdorf 150 000.

Der bernische Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektor Christoph Neuhaus gab das Resultat des Wettbewerbs am Donnerstag auf dem Areal der heutigen Berner Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) bekannt.

Dieses Areal am Berner Warmbächliweg soll gemäss dem Siegerprojekt in den nächsten Jahren zu einem Wohn-, Arbeits- und Freizeitgebiet umgebaut werden. Am Burgdorfer Uferweg ist geplant, 18 sanierungsbedürftige Mehrfamilienhäuser abzureissen und durch einen siebengeschossigen Baukörper zu ersetzen.

Beide Projekte zeichnen sich laut einer Mitteilung des Kantons Bern durch den Willen der Planer aus, das Stadtbild nachhaltig zu erneuern. Weitere Pluspunkte sind hohe Zentralität, gute Erreichbarkeit und ein «beispielhafter Planungsprozess».

Vor vier Jahren schrieb der Kanton Bern erstmals den Wettbewerb Entwicklungsschwerpunkte (ESP) Wohnen aus, um qualitätsvolle Wohnbauprojekte an zentralen Lagen zu fördern. Das Preisgeld muss für die prämierten Projekte verwendet werden. Der Wettbewerb ist auf fünf Jahre beschränkt. In diesem Jahr beteiligten sich vier Gemeinden.

Die Stadtberner Präsidialdirektion reagierte am Donnerstag in einer Mitteilung erfreut auf die Auszeichnung. Sie wies darauf hin, dass sie bisher in jedem Jahr ausgezeichnet wurde. Frei wird das Areal der Kehrichtverbrennungsanlage, weil im Gebiet Forsthaus eine neue KVA gebaut wird. (sda)

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