Uni Basel: Förderung studierender Mütter
Aktualisiert

Uni BaselFörderung studierender Mütter

Mit dem Baby zum Studium – die Universität Basel macht es möglich: Sie verfügt ab sofort über Stillzimmer und Wickeltisch für den Akademiker-Nachwuchs.

von
Jeanne Dutoit

«Studierende Mütter sind längst keine Seltenheit mehr», so Hans Syfrig von der Universität Basel. Seit neuestem können sich die Mamis nun mit ihren Kleinen gar in ein Raum zurückziehen, wo sie ungestört vom Uni-Trubel stillen können. Zudem steht Studentinnen mit Kleinkindern ein Wickelraum zur Verfügung – bis jetzt nur im Kollegienhaus. Aber: «Wir schauen nun, ob man so etwas auch in anderen Häusern der Universität einrichten kann», sagt Syfrig. Nebst weiteren «Mütterzonen» sei zurzeit auch ein Ausbau der internen Kinderkrippe in Besprechung.

Dass das Betreuungsangebot rege genutzt wird und die Nachfrage stetig steigt, erstaunt nicht: Gegen einen symbolischen Betrag kann das Kind schon im Alter von zwei Monaten abgegeben werden. Auf der Website der Krippe wird jedoch vermerkt, dass das Eintrittsalter infolge grosser Nachfrage meist höher sei.

Doch nicht nur in Basel kann man «babyfreundlich» studieren. Auch die Uni Freiburg wird im Frühling mit Wickeltisch, Stillzimmer und Kita ins neue Semester starten. «Eine Schwangerschaft darf kein Hinderungsgrund sein, eine akademische Laufbahn einzuschlagen», findet auch Helene Füger, Leiterin der Dienststelle für die Gleichstellung von Mann und Frau der Uni Freiburg.

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