Aktualisiert 24.03.2011 21:22

SofiaFolgt noch ein Rücktritt?

Unter Köbi Kuhn war Stéphane Grichting (31) ein kaum beachteter Ergänzungsspieler. Bei Ottmar Hitzfeld ist der Auxerre-Söldner der Patron der Abwehr. Nur: Wie lange noch?

von
Sandro Compagno/Bulgarien
Stéphane Grichting avancierte unter Hitzfeld zum Abwehrpatron, denkt nun aber an seinen Abschied. Foto: key

Stéphane Grichting avancierte unter Hitzfeld zum Abwehrpatron, denkt nun aber an seinen Abschied. Foto: key

Stéphane Grichting, wie will die Schweizer Nati in Bulgarien siegen?

Stéphane Grichting: Wir müssen positiv und konzentriert in dieses Spiel gehen. Und wir müssen zu unseren früheren Werten zurückkehren.

Was meinen Sie konkret mit früheren Werten?

Zuerst in der Defensive eine solide Basis legen und gut verteidigen, um dann auch die Offensive zu suchen. Dann müssen wir bei ruhenden Bällen wieder gefährlicher werden. Schliesslich waren es die Standards, die uns an die WM nach Südafrika gebracht haben.

Wie gut kennen Sie die Bulgaren?

Am besten kenne ich die, die nicht spielen: Berbatov, Martin Petrov ... Im Ernst: Ich habe mit Auxerre schon gegen Levski Sofia gespielt. Die Mannschaft war technisch gut und schnell. Aber wir wissen auch, dass die Bulgaren in den letzten Jahren Probleme hatten – die Mannschaft ist im Neuaufbau.

Frei hört im Sommer auf. Streller trägt sich mit Rücktrittsgedanken. Sie werden nächste Woche auch schon 32. Wie sieht Ihre Zukunft in der Nati aus?

Das hier ist sicher meine letzte Kampagne.

Sollte die Schweiz am Samstag verlieren, hören Sie dann auch schon im Sommer auf?

Ich konzentriere mich jetzt voll auf das Spiel gegen Bulgarien. Im Juni spielen wir im Wembley gegen England und was danach kommt, weiss ich jetzt noch nicht. On verra.

«Das ist sicher meine letzte Kampagne.» Stéphane Grichting

«Das ist sicher meine letzte Kampagne.» Stéphane Grichting

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