Aktualisiert

Autoindustrie Ford holt 12 000 Jobs in die USA zurück

Die US-Autoindustrie hat sich von ihrer schweren Krise erholt und schreibt wieder Gewinne. Nun will Forde seine Werke in den USA massiv ausbauen.

Ford holt Kapazitäten auch aus China in die USA zurück.

Ford holt Kapazitäten auch aus China in die USA zurück.

Der US-Autohersteller Ford will bis 2015 in seinen US-Werken 12 000 zusätzliche Stellen schaffen. Dazu sollen Kapazitäten aus Mexiko, China und Japan zurück ins Heimatland geholt werden. Zudem werde der Autohersteller 16 Mrd. Dollar in den USA investieren. Dies teilte Ford am Dienstag zu einer vorläufigen Vereinbarung mit der Autogewerkschaft UAW mit.

Der auf vier Jahre angelegten Vereinbarung müssen die Mitarbeiter noch zustimmen. Die UAW vertritt rund 41 000 Ford-Beschäftigte in den USA. «Wir sind froh, dass wir zusammen mit der UAW ein Ergebnis erreicht haben, das für unsere Beschäftigten fair ist und die Wettbewerbsfähigkeit von Ford in den USA verbessert», sagte Ford-Manager John Fleming, verantwortlich für Produktion und Personal.

Zuvor hatte sich der US-Branchenprimus General Motors zwei Jahre nach seinem Beinahe-Kollaps mit der Gewerkschaft UAW auf einen neuen, vier Jahre laufenden Tarifvertrag geeinigt. Die US-Autoindustrie hat sich von ihrer schweren Krise erholt und schreibt wieder Gewinne. Ford hatte die Krise als einziger der drei grossen US-Autohersteller ohne staatliche Hilfe überwunden.

(sda)

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