Aktualisiert 04.08.2004 22:32

Forellen aus Töss gerettet

Wegen des niedrigen Wasserstands wurde gestern die Töss bei Wila leer gefischt.

«Diese Blitzaktion ist nötig, damit die Fische nicht verenden», erklärt Fischereiaufseher Arno Filli. Auf ihrer Jagd setzen die Männer der Fischereiverwaltung ein Elektrofanggerät ein, das den Tieren einen lähmenden Schock versetzt: So lassen sich bis zu 500 Forellen pro Tag aus ihren Verstecken locken und einfangen.

Die Winterthurer Bevölkerung ist mitverantwortlich dafür, dass das Bachbett einer steinigen Einöde gleicht: Tösswasser wird in die Eulachstadt abgeleitet. «Dies ist im Hochsommer fragwürdig», findet Heiner Niederer, Adjunkt bei der kantonalen Fischereiverwaltung. Doch sei das Wasser eben von hervorragender Qualität und fliesse kostenlos nach Winterthur – und die Wasserversorgung der Bevölkerung habe halt oberste Priorität.

(dzs)

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