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Nach Feuer-InfernoFormel-1-Crash-Pilot Romain Grosjean zeigt seine Brand-Hände

Romain Grosjean schockte die Formel-1-Welt im November mit seinem Feuer-Unfall in Bahrain. Die Wunden verheilen langsam.

Romain Grosjeans Crash samt Feuer-Inferno.

Video: SRF

Darum gehts

  • Romain Grosjean überlebte am GP Bahrain ein Feuer-Inferno.

  • Er konnte sich selber aus seinem brennenden Wagen retten. Erstaunlicherweise verletzte sich der 34-Jährige nur leicht.

  • Er wies Verbrennungen an seinen Händen auf. Nun zeigt er, wie er sich erholt.

Auf Instagram zeigt Formel1-Pilot Romain Grosjean erstmals seine verbrannten Hände ohne Verband. «Meine Hände kommen schön langsam wieder, Kater Petrus scheint auch nicht zu unglücklich darüber zu sein», schreibt der 34-jährige Franzose.

«Es schaut aber noch nicht schön aus», ergänzt Grosjean. Wer sich das nicht antun wolle, solle nicht nach rechts swipen, schreibt er weiter.

Wie durch ein Wunder überstand er 27 Sekunden im Feuer-Inferno nur mit Verbrennungen. Der 34-Jährige musste trotzdem mehrmals operiert werden und die letzten beiden F1-Rennen auslassen. Die Motorsport-Zukunft des Franzosen ist noch ungewiss, sein Vertrag bei Haas lief Ende Dezember aus.

Grosjean war im GP von Bahrain in die Leitplanken gecrasht, sein Wagen war sofort in Flammen aufgegangen (siehe Video oben). Der Pilot konnte sich selber aus dem Feuer-Inferno retten und trug erstaunlicherweise fast keine Verletzungen davon – nur Verbrennungen an seinen Händen. «Ich bin froh, am Leben zu sein. Es war ein fürchterliches Erlebnis, das ich niemandem wünsche. Aber ich muss auch sagen, dass die Schmerzen nicht allzu schlimm waren und mir ist durchaus bewusst, was ich hier überstanden habe», sagte Grosjean. Nicht zuletzt der Unfall liess den Familienvater auch seinen Profilbeschrieb auf Twitter ändern. So spricht er davon, dass er nicht nur Hass-, sondern auch Feuer-resistent sei. Auch einen neuen Spitznamen hat er sich gegeben: «der Phönix».

1. GP und Testfahrten in Bahrain

Die Formel 1 wird einem Bericht zufolge auch ihre Testfahrten verlegen und zwei Wochen vor dem neuen Saisonauftakttermin in Bahrain für drei Tage die Autos abstimmen. Die Teams der Motorsport-Königsklasse hätten dem Plan formal zugestimmt, am 12., 13. und 14. März in der Wüste von Sakhir die wichtigen Übungsrunden zu drehen, berichtete das Portal «motorsport.com» am Dienstag. Eigentlich sollten die Tests vom 2. bis 4. März in Barcelona stattfinden.

Durch die Corona-Pandemie wurde der Saisonauftakt in Melbourne am 21. März aber gestrichen, die zweite Station des ursprünglichen Kalenders wird nun am 28. März der Startpunkt für die Rennsaison. Um zusätzliche Kosten zu vermeiden, wurden nun auch die Testfahren auf den Bahrain International Circuit verlegt. (dpa)

(heute.at/hua)

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28 Kommentare
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So fire

13.01.2021, 13:55

Ja schön und gut einer der wieder mal gebrannt hat ist nichts neues wird nichts neues sein. Gibts nichts besseres...?

Aber ich dachte

13.01.2021, 12:43

Ist es nicht genau dieser Rennfahrer, der schon seit längerem dafür bekannt ist, dass er Kamikazemanöver fährt und schon mehrere Strafen dafür erhalten hat?

Gross Hans

13.01.2021, 12:24

Er hat Frau und Kinder. Ich hoffe, er kommt zur Vernunft und geht nun einer sicheren Beschäftigung nach. Die Kinder brauchen einen Papi, der lebt und gesund ist.