Aktualisiert 07.11.2013 16:08

Durch Zufall

Forscher entdecken Schiffswrack im Bodensee

Bei Arbeiten im Bodensee sind Forscher zufällig auf ein Schiffswrack gestossen. Vermutlich handelt es sich um die vor 80 Jahren ausgemusterte «Helvetia».

Bei Vermessungs-Arbeiten im Bodensee haben Forscher östlich von Romanshorn in über 200 Metern Tiefe ein Schiffswrack entdeckt. Laut Experten handelt es sich wahrscheinlich um den ausgemusterten Raddampfer «Helvetia», der vor 80 Jahren auf dem Seegrund entsorgt wurde.

Seit diesem Frühling wird der Bodensee im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Projekts «Tiefenschärfe» neu vermessen und kartiert. Bei ihrer Arbeit stiessen die Forscher auf das Wrack, wie die internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB) am Donnerstag mitteilte.

Ein Drehteam des SWR begleitete die Inspektion des Wracks auf dem Seegrund mit einem Tauchboot und strahlt am kommenden Montag, 11. November, um 18.15 Uhr einen Dokumentarfilm darüber aus. (sda)

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